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Naturschutzgebiet auf Sylt : Gemeinde Kampen unterstützt neuen Steg in der Vogelkoje mit 5 000 Euro

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Morastige und ausgetretene Wege sind in der Kampener Vogelkoje bald passé: Ein Holzweg im Naturschutzgebiet soll verlängert werden. Organisatoren suchen Spender für das kostspielige Projekt.

Die Gemeinde Kampen will den Bau eines Steges in der Kampener Vogelkoje mit 5  000 Euro unterstützen. Das haben die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

„Bisher befindet sich dort nur ein Naturweg, der immer breiter ausgetreten wird“, sagt Sven Lappoehn, der Geschäftsführer der Söl’ring Foriining. Damit Fußgänger dort auch in Zukunft sicher und ohne matschige Stiefel laufen können, will der Heimatverein gemeinsam mit dem Landschaftszweckverband (LZV) den bereits bestehenden Steg um 100 Meter verlängern.

Die Söl’ring Foriining hat das Naturschutzgebiet für 45 Jahre von der Gemeinde Kampen gepachtet. Das Gebiet zählt zu den vier Museen des Vereins, der auch für dessen Pflege zuständig ist, erzählt Sven Lappoehn. „Wir sind sehr daran interessiert, diese einmalige Kulturlandschaft zu erhalten.“

Billig ist das Unterfangen nicht: Rund 26  000 Euro soll der neue Holzweg kosten. Die Hälfte der Summe will der LZV übernehmen. Das Land hatte zuvor eine Bezuschussung der Baumaßnahme abgelehnt. Den Gemeindezuschuss schon mit eingerechnet, fehlen jetzt noch 8  000 Euro die. Diesen Betrag will die Söl’ring Foriining innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate durch Spenden aufbringen.

Der Preis für ein bisschen Lärchen-Holz aus Skandinavien scheint für den Laien zunächst hoch: „Der Steg verläuft aber nicht gerade, sondern auch um Kurven, außerdem muss das Baumaterial per Hand in das Naturschutzgebiet gebracht und verarbeitet werden“, erläutert Lappoehn die Entstehung der Kosten. Einen Weg, der breit genug ist, um mit einem Fahrzeug hineinzufahren, gäbe es in der Vogelkoje nicht. Zudem sei auch die Unterkonstruktion des neuen Weges – der wie die Stege in den Dünen zum Strand gebaut ist – aufwendig und daher kostspielig. Wer Geld für die Stegverlängerung im Naturschutzgebiet spenden möchte, kann sich an die Söl’ring Foriining wenden. Infos und Kontakt: www.soelring-foriining.de.

 

 

 

 

 

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erstellt am 07.Okt.2015 | 05:56 Uhr

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