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Straßenbau : Gemeinde investiert in ihre Straßen

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Die Gemeinde Sylt hat sich für das kommende Jahr viel vorgenommen: Rund 6,6 Millionen Euro sollen in den Straßenbau fließen.

Ob auf dem Fahrradsattel, zu Fuß oder im Auto – wer täglich  auf  den Straßen der Gemeinde Sylt unterwegs ist, der   vergibt für die meisten Verkehrswege eher schlechte Noten. Doch die Gemeinde und das Bauamt sind nicht untätig. Bereits in diesem Jahr wurden mit dem Ausbau der Steinmannstraße zwei wichtige Straßenabschnitte innerhalb Westerlands saniert. Die Kosten für die Maßnahme beliefen sich hierfür auf rund  eine Million Euro. Damit stehen die Bagger für dieses Jahr aber noch nicht still. Seit September hat sich das Tiefbauamt dem Patienten Friesische Straße angenommen und erneuert den Straßenbelag zwischen Bahnweg und Wenningstedter Weg. Kostenpunkt hier: 220000 Euro. Auch der Umbau des Parkplatzes an der   Hafenstraße steht noch in diesem Jahr auf der laufenden Agenda. Bis zum Beginn des kommenden Jahres soll dann auch der Bastianplatz   verkehrlich erschlossen sein, um hier anschließend den Bau von 114 Wohnungen  zu ermöglichen.

Nach der Winterpause, die nach Hoffnung der Verantwortlichen nicht erneut so ausgiebig wie zu Beginn des  Jahres ausfallen wird und zahlreiche Bauprojekte um Wochen verzögert hatte, will die Gemeinde  ihren Problem-Straßen  erneut den Kampf ansagen. Mit  rund 6,6 Millionen Euro sollen die Verkehrswege der Gemeinde Sylt ausgebessert werden.  

Erste Projekte des Tiefbauamtes im Jahr 2014 in Westerland sollen dann der Ausbau der Dr. Ross-Straße, der Bismarckstraße und des Wenningstedter Wegs zwischen Friesischer- und Stadumstraße sein.

In Rantum steht als erste Maßnahme für 2014 der Ausbau der Hafenstraße auf der Tagesordnung. Neben  der Erneuerung von Gehweg und Entwässerung (250000 Euro), soll hier die Linksabbiegespur zur L24 ausgebessert  werden.  Auch in Tinnum  wird Erde bewegt: In der Bäderstraße ist eine Investition von 200000 Euro   für  einen Radweg geplant. Für Keitum wird ebenfalls tief in die Tasche gegriffen  –  mit 833000 Euro möchte die Gemeinde den Alten Kirchenweg auf Vordermann bringen. In Morsum soll währenddessen der Gurtmuasem ausgebaut und die Üp Klef erschlossen werden – bei de Maßnahmen schlagen jeweils mit mehr als einer halben Million Euro   zu Buche.

Natürlich wird auch der anstehende Winter seine Handschrift im Gemeindeasphalt hinterlassen: Schlaglöcher und Frostabbrüche    gehören zu den Hinterlassenschaften der  kalten Jahreszeit wie  der Weihnachtsmann zu Heiligabend. Um diesem Verschleiß effektiver begegnen zu können,  hat die Gemeinde  den Topf für die Behebung von Straßenschäden im Verhältnis zu 2013 um 80 000 Euro erhöht, sagte Tiefbauleiter Reiner Brudnitzki „Für das etwa 200 Kilometer lange gemeindeeigene Straßennetz sind für die Behebung von Straßenschäden 450000 Euro beantragt.“Nils Jesumann

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