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Gedenkstein für die Opfer des Warschauer Aufstands

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

von
erstellt am 20.Sep.2013 | 00:36 Uhr

In der Evangelisch Lutherischen Kirchengemeinde Westerland soll ab dem nächsten Jahr ein Gedenkstein an den Warschauer Aufstand von 1944 erinnern. Dieser Antrag fand in der Sitzung des Schul-, Jugend-, Kultur- und Sportausschusses breite Zustimmung. Am 1. August 2014 jährt sich der Aufstand des besetzten Warschaus zum 70. Mal. Aus diesem Grund sei es ander Zeit, auch auf Sylts historische Verbindung zu den Ereignissen hinzuweisen: Da Heinz Reinefarth, der von 1951 bis 1964 Bürgermeister in Westerland war, als SS-Offizier maßgeblich an der Niederschlagung des Aufstandes beteiligt war, sei eine sichtbare Stellungnahme jetzt angemessen, begründete Pastor Borneman seine Idee. „Wir werden jetzt noch über die Inschrift beraten“, sagte Ausschussvorsitzender Peter Schnittgard. Der Stein solle auf dem Friedhof in der Nähe der Gräber der polnischen Zwangsarbeiter seinen Platz finden.

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