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Gastfamilien für Austauschschüler gesucht

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

shz.de von
erstellt am 08.Jun.2016 | 16:40 Uhr

Catarina aus Brasilien gehört zu den jungen Menschen, die gerne ein Schuljahr in Deutschland verbringen möchten: Sie und viele weitere Jugendliche suchen für ihren Schüleraustausch mit dem Verein „AFS Interkulturelle Begegnungen“ ab September Gastfamilien in Westerland und Umgebung. „Ich freue mich sehr darauf, endlich die deutsche Sprache zu lernen und die Kultur richtig erleben zu können“, sagt die 16-jährige Catarina.

Neben ihr kommen diesen Herbst 410 Schülerinnen und Schüler aus rund 50 Ländern mit der Austauschorganisation nach Deutschland, um den Alltag zu erleben und die Sprache zu lernen, wie ASF mitteilte. Das Zusammenleben mit einem Jugendlichen aus einem anderen Land sei auch für die Gastfamilien eine Bereicherung, denn sie können „aktiv die deutsche Willkommenskultur mitgestalten und schließen Freundschaften fürs Leben“.

Ein Gastkind aufnehmen können Paare mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare, Senioren und Alleinstehende, die sich ehrenamtlich für den Schüleraustausch engagieren wollen. Dazu braucht es kein großes Haus oder ein eigenes Zimmer - ein freies Bett, ein Platz am Tisch und ein offenes Herz genügen, heipt es. Vorbereitet und begleitet werden die Familien von AFS-Mitarbeitern in der Region und aus der Geschäftsstelle in Hamburg. Es gibt die Möglichkeit, ein Gastkind ab vier Wochen bis zu einem Schuljahr aufzunehmen.

Interessierte, die ihr Zuhause für ein Gastkind öffnen möchten, können sich im Internet unter www.afs.de/gastfamilie erkundigen oder direkt an die Austauschorganisation AFS wenden - unter der Telefonnummer 040-399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de.


AFS Interkulturelle Begegnungen e. V. ist ein gemeinnütziger Verein für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen. Die Organisation arbeitet ehrenamtlich basiert und ist Träger der freien Jugendhilfe. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsmittel und öffentliche Gelder.


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