Bürgermeisterwahl auf Sylt : Gabriele Pauli: „Würde die Zweitwohnungssteuer erhöhen“

Gabriele Pauli
Gabriele Pauli

Die mögliche Kandidatin für die Bürgermeisterwahl auf Sylt am 30. November hat bereits Ziele ausgegeben. Eine Erhöhung der Steuern für Zweitwohnungen soll die Wohnungsnot eindämmen.

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23. Juli 2014, 15:15 Uhr

Sylt | Die frühere CSU-„Rebellin“ Gabriele Pauli würde nach einem „Stern“-Bericht auf Sylt die Zweitwohnungssteuer erhöhen, um die Wohnungsnot auf der Nordsee-Insel zu bekämpfen. „Eine Zweitwohnsitzsteuer von 20 Prozent in die Gemeindekassen würde die Immobilienhaie einschränken“, sagte die ehemalige Fürther Landrätin dem Magazin für dessen am Donnerstag erscheinende Ausgabe.

Über Pauli als eine mögliche Kandidatin für die Bürgermeisterwahl auf Sylt am 14. Dezember hatte auch der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Die ehemalige Freie-Wähler-Landtagsabgeordnete aus Bayern hat sich aber noch nicht entschieden, ob sie antreten will. Derzeit arbeite sie sich in die Themen ein und führe weitere Gespräche, sagte Pauli am Mittwoch der dpa. Etwa beim Umweltschutz, bei der Verkehrsanbindung und bei der Altersstruktur auf der Insel gebe es viel zu tun. „Das Programm werde ich vorlegen, wenn ich mich für eine Kandidatur entschieden habe und echte Lösungen anbieten kann“, sagte die 57-Jährige. Und hier sei noch keine Eile geboten.

Pauli ist seit längerem als eine mögliche Kandidatin für die Bürgermeisterwahl auf Sylt am 14. Dezember im Gespräch. Sie habe in der Vergangenheit viele Angebote für politische Ämter bekommen, die sie jedoch alle abgelehnt habe. Sylt sei für sie jedoch „sehr spannend und interessant“. Die langjährige Sylter Bürgermeisterin Petra Reiber tritt nicht wieder an und scheidet zum 30. April nächsten Jahres aus dem Amt.

Weil Wohnungen auf Sylt für sie nicht bezahlbar sind, leben viele dort arbeitende Menschen auf dem Festland.

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