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Bürgermeisterwahl auf Sylt : Gabriele Pauli: „Wagner geht zu weit“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Wahlkampf auf Sylt: Ex-CSU-Landrätin greift Aachener Kandidaten an.

Gabriele Pauli im Angriffsmodus: Die unabhängige Kandidatin für die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Sylt wirft ihrem Mit-Kandidaten Robert Wagner „Angstmache“ bei der Kandidatenvorstellung am vergangenen Freitag vor.

„Manchmal geht Wagner in seiner selbstverliebten Sprücheklopferei zu weit. Er hat davon gesprochen, dass er das Personal der Asklepiosklinik tauschen möchte, um wieder gute Qualität vorhalten zu können. Abgesehen davon, dass die Nordseeklinik privat ist: Hat sich der nassforsche FDP-Funktionär aus dem Rheinland, der aus wahltaktischen Gründen ausgetreten ist, Gedanken darüber gemacht, was mit den dann aus seiner Sicht überflüssigen Angestellten passiert? Hat Wagner eine, wie Philipp Rösler gegenüber den Schleckerfrauen sagte, „Anschlussverwendung“ für diese Menschen, die jeden Tag tüchtig ihren Job machen? Es ist ein schlechter Witz, dass der ehemalige FDP-Mann auf seinen Plakaten von sozialer Verantwortung spricht. Bei ihm wird das zur Phrase. Dass er bei der Kandidatenvorstellung seinen ehemaligen Job als Makler, bekanntlich eine besonders beliebte Berufsgruppe auf Sylt, nicht klar benennt, sondern nur schwammig von „Wohnungswirtschaft“ redet, spricht auch für sich. Vielleicht würde das die Wähler mehr interessieren als seine sexuelle Orientierung, die er offenbar bewusst an diesem Abend bekanntgegeben hat. Seriöse Politik ist aber mehr als Entertainment. “

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erstellt am 26.Nov.2014 | 05:54 Uhr

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