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Bürgermeister-Kandidatur : Gabriele Pauli: „Ja, ich will auf Sylt kandidieren“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Jetzt beginnt der Stimmenfang: Gabriele Pauli will Bürgermeisterin auf Sylt werden. Eine Bleibe hat die Bayerin schon.

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2014 | 10:54 Uhr

135 Unterschriften fehlen Gabriele Pauli noch, dann kann es losgehen: Die schillernde ehemalige Landrätin aus Bayern geht ins Rennen um die Bürgermeister-Kandidatur auf der Insel Sylt. „Ja, ich will kandidieren“, sagte sie am Dienstag im Gespräch mit unserer Zeitung. Schon ab Donnerstag will die 57-Jährige auf Stimmenfang gehen. „Ich werde auf dem Westerländer Hausfrauen-Markt damit beginnen. Dort möchte ich an einem der Stände mich dazustellen und die Möglichkeit bieten, mich dort zu treffen.“ Bereits jetzt habe sie gemerkt, dass ihr viele Sylter den Rücken stärken wollen, in Geschäften sollen Unterschriften-Listen ausgelegt werden.

Schon in den vergangenen Wochen habe sie bei ihren sechs Besuchen auf der Insel viele wichtige Gespräche geführt, sagt Pauli: „Ich lerne dazu, jeder Kontakt ist ein Gewinn.“ Die scheidende langjährige Amtsinhaberin Petra Reiber habe etwa deutlich gemacht, welche Herausforderungen auf Sylt anstehen.

Als eines der drängenden Probleme hat die promovierte Diplom-Kauffrau, die von 1990 bis 2008 Landrätin im Landkreis Fürth war, die Einnahmesituation der Gemeinde Sylt ausgemacht. „Ich habe in meinem Landkreis in Bayern eine strikte Sparpolitik befolgt. Das beginnt mit einer effizienten Verwaltungsstruktur“, sagte Pauli. Auch der Küstenschutz und der Tourismus seien wichtige Themen.

Eine Bleibe hat Pauli, die bislang nur zu Kurzbesuchen auf Sylt war, bereits gefunden – sie ist in der Wohnung einer Freundin untergekommen.

Im Dezember wird auf Sylt eine Nachfolgerin für Petra Reiber gesucht. Reiber war seit 1991 Bürgermeisterin von Westerland und seit 2009 Verwaltungschefin der fusionierten Gemeinde Sylt. Jetzt tritt sie nicht wieder an. Um ihre Nachfolge im Bürgermeister-Amt bewerben sich neben Pauli sechs weitere mögliche Kandidaten – auch sie benötigen teilweise noch die 135 Unterschriften, um ins Rennen starten zu dürfen.

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