Mögliche Bürgermeister-Kandidatur : Gabriele Pauli: Beeindruckt von Sylt

Beeindruckt von der Sylter Vielfalt – die bayrische Politikerin Gabriele Pauli machte bei einer Inselrundfahrt auch in Keitum Station.
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Beeindruckt von der Sylter Vielfalt – die bayrische Politikerin Gabriele Pauli machte bei einer Inselrundfahrt auch in Keitum Station.

Gabriele Pauli ist zu Besuch auf der Insel. Wie sie ihren ersten Tag erlebt hat und was sie von Sylt hält, verrät sie im Gespräch.

shz.de von
06. Juni 2014, 11:42 Uhr

Sylt | Kaum war Gabriele Pauli gestern um 13.25 Uhr auf dem Sylter Flughafen gelandet, ging es im schwarzen Range-Rover zu einem ersten Ausflug über die Insel. „Wir waren zunächst oben im Norden – in List, Kampen und Wenningstedt“, sagte die bayrische Politikerin, die seit den deutschlandweiten Meldungen über ihre mögliche Kandidatur für das Bürgermeisteramt das erste Mal wieder nach Sylt kam. Fast anderthalb Stunden Zeit nahm sich Pauli anschließend für einen Rundgang durch Keitum: „Das also ist das grüne Herz der Insel. Jetzt verstehe ich auch, warum so viele davon schwärmen!“

Doch Gabriele Pauli war nicht nur beeindruckt von den alten Kapitänshäusern, den zahlreichen Boutiquen und Galerien und dem weiten Blick vom Kliff übers Wattenmeer. Unbedingt wollte die ehemalige Kommunalpolitkerin aber auch die Schattenseiten kennen lernen. Deshalb machte sie gemeinsam mit den Sylter Initiatoren ihrer Bewerbung an der Thermenruine Station, konnte fassungslos nur den Kopf schütteln über diesen „Wahnsinn in bester Lage“, interessierte sich für alle Details der Geschichte des Baudisasters. Ihr erstes Fazit nach einem halben Tag Crash-Kurs über die Insel: „Die große Vielfalt hier hat mich sehr erstaunt, man spürt regelrecht die charakteristischen prägenden Unterschiede der Gemeinden.“

Bis Sonnabend bleibt die „rote Rebellin“ auf der Insel, will alles sehen, auch im Süden. „Und ich möchte möglichst viele intensive Gespräche führen, noch mehr über das Leben, die Menschen und natürlich die Politik auf Sylt erfahren, ja lernen“, so Pauli. „Nur dann kann ich entscheiden, ob ich mich wirklich zur Wahl stellen werde!“

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