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Sylter Rundschau

25. November 2017 | 01:17 Uhr

Für eine deutliche Aufarbeitung

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Ernst Wilhelm Stojan hat sein viertes Buch veröffentlicht

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2014 | 09:49 Uhr

Der ehemalige Landtagsabgeordnete, Insel- Lehrer und Schulleiter, stellvertretender Bürgermeister und Bürgervorsteher Ernst Wilhelm Stojan legt binnen eines Jahres sein viertes Buch, „Denkwürdigkeiten, die Spuren hinterließen“, vor. Sein Leben lang, sagt Ernst Wilhelm Stojan, sei er den gesellschaftlichen Zusammenhängen und Entwicklungen in seiner zweiten Heimat der Insel Sylt, insbesondere unter den Aspekten Klarheit und Wahrhaftigkeit verpflichtet gewesen. Nachdem seine ersten drei Bücher sehr private und persönliche Einblicke in Familie und Werdegang enthielten, fehlten nach Stojans Aussage dabei Hinweise auf Denkwürdigkeiten und hinterlassene Spuren, die ihn in besonderer Weise prägten.

Er beginnt seine Recherche in seiner Geburtsstadt Oels in Schlesien - heute Polen- und spannt den Bogen über das Unrechtsregime des dritten Reiches, die Nachkriegszeit bis in die Neuzeit auf Sylt.

Auch hier findet Stojan die gesellschaftlichen Verwerfungen vor, die er vor seiner Vertreibung erleben musste.
In gesellschaftlichen Strukturen und konsequent durchdachtem politischen Handeln verbunden mit stetigen Kontrollen sieht er die grundlegenden Ausgangspunkte für Wohl oder Wehe der insularen Zukunft und Bürgerzufriedenheit.

Zusammen mit seiner Frau Sigrid beginnt er sich intensiv für die Verbesserung der herrschenden Verhältnisse einzusetzen. Seine Sicht auf die zweite Karriere des für die Niederschlagung des Warschauer Aufstands bekannt gewordenen, damaligen Sylter Bürgermeisters Reinefarth, oder auch der insulare Widerstand gegen das Mammutprojekt Atlantis und die für Stojan daraus resultierenden persönlichen und politischen Konsequenzen werden hier von ihm erstmalig mit Faksimiles und Erinnerungsprotokollen nachvollziehbar gemacht.

Grundlage seiner gesamten persönlichen und politischen Tätigkeiten war, so legt er dar, der Gedanke, dass die Entwicklungen, die er im Dritten Reich erlebt hatte - Unrecht, Gewalt und Verfolgung - sich nicht wiederholen sollten und die erfahrenen Verwerfungen nicht in die Ecke gelegt gehören.

Bis heute meldet sich Stojan bisweilen deutlich zu Wort, was ihm heute wie damals gelegentlich Kritik einbringt. Doch Stojan stellt sich diesen Angriffen, und sieht gerade dieses, sein viertes Buch als unverzichtbar für einen weiteren, gedeihlichen Entwicklungsprozess der Insel Sylt. Damals wie heute bilden eine gesunde Umwelt und eine vertretbare Energienutzung nach Stojan die Grundlagen für eine gesunde Wirtschaft und Finanzwirtschaft und somit für eine gesunde Entwicklung des Fremdenverkehrs auf der Insel.

Mehr denn je gälte es heute auf Grundlage ergänzender Gesetze und Verordnungen durch konsequente Einschränkung der Bodenspekulation und Beschleunigung des Wohnungsbaues zu bezahlbaren Mieten, eine gesunde Entwicklung abzusichern. Dabei ließe sich Vertrauen durch sichtbar zukunftsorientiertes Handeln erzeugen. Die Bürger wollen, glaubt Stojan, überzeugt und mitgenommen werden.



Das Buch „Denkwürdigkeiten, die Spuren hinterließen“ mit der Bestellnummer ISBN 978-3—9815672-1-2 erscheint am 19.04.2014.
Es ist zum Preis von 21,80 Euro in allen Inselbuchhandlungen erhältlich.
Am Erscheinungstag wird Ernst Wilhelm Stojan in der Zeit von 11 bis 13 Uhr in der Keitumer Büchertruhe, am Tipkenhoog anzutreffen sein und auf Wunsch seine Bücher signier

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