"Für die, die durchs Raster fallen"

Große Schecks für große Spenden: Jutta Ringele und  Petra Schwarze (v. rechts) vom Diakonischen Werk freuten sich über 10  000 Euro für ihr Integrationsprojekt. Vom Rotary-Präsidenten a.D. Holger Carstens, Maringolfclub-Chef Peter Jacobsen (3.v. li.) und Lions-Präsident Hein Lehmann-Spalleck (links) bekam Petra Reiber für den Hilfsfonds 'Familien in Not' 10  000 Euro.  Foto: Reußner
Große Schecks für große Spenden: Jutta Ringele und Petra Schwarze (v. rechts) vom Diakonischen Werk freuten sich über 10 000 Euro für ihr Integrationsprojekt. Vom Rotary-Präsidenten a.D. Holger Carstens, Maringolfclub-Chef Peter Jacobsen (3.v. li.) und Lions-Präsident Hein Lehmann-Spalleck (links) bekam Petra Reiber für den Hilfsfonds "Familien in Not" 10 000 Euro. Foto: Reußner

Lions und Rotarier spenden 20 000 Euro aus ihrem traditionellen Golfturnier für zwei Sylter Projekte

shz.de von
06. Juli 2013, 04:59 Uhr

Sylt | Es ist die größte Spende, die Petra Reiber jemals für ihren Hilfsfonds "Familien in Not" erhalten hat: 10 000 Euro wurden der Bürgermeisterin der Gemeinde Sylt vom Sylter Lionsclub und den insularen Rotariern übergeben. Die stolze Summe ist beim 17. Lions Golfcub, der in diesem Jahr beim Marine Golfclub stattfand, zusammengekommen.

Der 2006 entstandene Fonds "Familien in Not" hilft Syltern, die finanziell in die Bredouille geraten sind ,,schnell und unbürokratisch" weiter: "Wir haben den Fonds seinerzeit gegründet, weil es viele Sylter gibt, die durch alle sozialen Raster fallen", sagte Reiber. Der komplett durch Spenden gefüllte Topf wird beispielsweise dann angezapft, wenn Menschen Mietschulden angehäuft haben, krank werden, oder kranke Familienmitglieder in Krankenhäusern auf dem Festland besuchen. Wichtig dabei: Die finanzielle Notlage muss nachgewiesen werden und es handelt sich bei dem Geld um eine Einmal-Spende. Rund ein Drittel der Betroffenen, so Reiber, erhalten das Geld, oft auf eigenen Wunsch, als Darlehen. In den letzten drei Jahren hat die Bürgermeisterin mit dem Fonds mit rund 120 000 Euro Hilfe geleistet.

Da die beiden Service-Clubs bei ihrem Benefizturnier aber noch 10 000 Euro mehr an Spenden zusammenbekommen haben, wurde gestern auch noch ein Scheck an das Diakonische Werk Südtondern für das an der St.Nicolaischule in Westerland angesiedelte Projekt "Migranten in Teilhabe" überreicht. Es soll erreichen, dass Kindern, aber auch ihren Familien mit Migrationshintergrund bessere Integrationsmöglichkeiten geboten werden.

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