Lister Schwimmhalle : Erhalt der Lister Schwimmhalle würde 1,2 Millionen Euro kosten

Die Lister Schwimmhalle.
Die Lister Schwimmhalle.

Ein externes Gutachten belegt, dass die Sanierung der Lister Schwimmhalle rund 1,2 Millionen kosten würde. Die Inselgemeinden wollen jetzt beraten, ob und wie die Schwimmhalle künftig genutzt werden soll.

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07. Juli 2015, 05:10 Uhr

Gut 1,2 Millionen würde es kosten, die Lister Schwimmhalle so zu sanieren, dass sie für die nächsten 25 Jahre weiter betrieben werden kann. Das geht aus einem externen Gutachten hervor, dass die Inselgemeinden in Auftrag gegeben haben und das nun vorliegt. Nun soll in den kommenden Hauptausschüssen der Inselgemeinden darüber beraten werden, ob und wie die Lister Schwimmhalle künftig genutzt werden soll. Zum Hintergrund: Kommendes Jahr läuft der Nutzungsvertrag über die Schwimmhalle mit der NCS-Eigentümergesellschaft aus.

Ob der Vertrag verlängert werden kann, hängt auch an der Gemeinde Sylt, die sich bisher mit rund 75 Prozent der jährlich knapp 200  000 Euro für den laufenden Betrieb beteiligt haben. Allerdings baut die Gemeinde Sylt gerade an einem eigenen überdachten Sportbecken an der Sylter Welle, das Ende dieses Jahres fertig sein soll (wir berichteten). Dass sich die Gemeinde Sylt danach weiter an der Lister Halle beteiligen wird, darüber herrschen im Inselnorden Zweifel.

Dabei ist der stellvertretende Bürgermeister Ronald Benck überzeugt, dass für den weiteren Betrieb noch nicht einmal die im Gutachten genannten 1,3 Millionen nötig sind: Für das Beheizen des Beckens könne man beispielsweise ein Blockheizkraftwerk auf dem MVS-Gelände mitnutzen, oder mit dem A-Rosa-Hotel in Gespräche treten. Das dortige Blockheizkraftwerk sei nicht ausgelastet. Wann das Thema in den anderen Inselgemeinden in den Hauptausschüssen auf die Tagesordnung kommt, steht noch nicht fest.

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