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Musik auf Sylt : Engagiert für Musik und Publikum: Pianist Justus Frantz im Friesensaal

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Zu einer „Reise in die innerste Welt des Klanges“ lud Pianist Justus Frantz am Freitag in den Friesensaal ein.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Zu einer „Reise in die innerste Welt des Klanges“ anhand ausgewählter Sonaten Ludwig van Beethovens lud am Sonnabendabend im Keitumer Friesensaal Justus Frantz ein. Gelten doch die Sonaten des gebürtigen Bonners in der Musikgeschichte als der direkteste, spontanste und wohl auch persönlichste Ausdruck der kompositorischen Arbeit des Meisters.

Hilfreich bei alledem: Hinweise zu den einzelnen Stücken, entsprechende Klangbeispiele und knappe historische Einordnungen. So vorbereitet, konnte die Klaviersonate Nr. 17 („Der Sturm“) den musikalischen Reigen eröffnen und mit ihrem Allegretto „für Elise“ einen ersten Höhepunkt setzen. Dem überaus konzentriert und aufmerksam lauschenden Publikum brachte Frantz sodann die Programmsonate „Les Adieux“ zu Gehör.

Hier gaben die jeweiligen Satzüberschriften den Besuchern musikalische Wegweisung. Wobei insbesondere das anfängliche stille Adagio sowie das anmutige Dreiklangschema am Ende die Wirkung nicht verfehlten. Die weithin bekannte „Waldstein-Sonate“ (Nr.21, C-Dur) mit ihrer mächtigen Klangfülle ließ diesen (im Wortsinn) schönen und erfüllenden Abend nach starkem Schlussapplaus und Zugabe ausklingen.

Und der Gast? Justus Frantz präsentierte sich bei seinen Erklärungen sowie am Flügel als souveräner, in sich ruhender Meister seines Faches. In der recht ausgedehnten Pause zeigte sich der international gefragte und engagierte Künstler zugewandt und engagiert im Gespräch mit dem Publikum.

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