Keitumer Skulpturtage : Energiepunkte entstehen an der Knolle

Die Knolle von Ingo Warnke ist so gut wie fertig.
Die Knolle von Ingo Warnke ist so gut wie fertig.

Eichenholz statt Stein: Die Skulpturtage bieten Bildhauer Ingo Warnke aus Kirchbarkau ein anderes Material als in seinem Atelier.

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06. September 2011, 12:32 Uhr

"Transformator" sei ein möglicher Name für die Skulptur, an der Ingo Warnke bei den Keitumer Skulpturtagen in der Arena arbeitet. "Ich werde es genau wissen, wenn sie fertig ist."
Eine ausgehöhlte Knolle mit Flügeln soll aus einem Eichenstamm entstehen. Der 45-Jährige habe derzeit zu Hause in Kirchbarkau viel mit Stein zu tun und freue sich wieder Holz in der Hand zu haben. "Der Stamm mit dem ich hier arbeite, hat mich mit seiner Form verblüfft, da sie genau zu meinem Entwurf passt." In jungen Jahren muss die Eiche verletzt worden sein, da sie einen knollenartigen Auswuchs am Stamm vorweist. "Diese Verwachsung kommt mir natürlich gerade recht." Warnke sei auf die Energiepunkte gespannt, die sich ergeben wenn Quer- und Längsverstrebungen des Holzes aufeinander treffen.

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