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Ein Ritt von der Zugspitze bis zum Ellbogen

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Fotograf Florian Wagner und sein Team sind mit fünf Pferden einmal quer durch Deutschland geritten / Dienstag haben sie mit List ihr Ziel erreicht

Florian Wagner und sein Team ziehen alle Blicke auf sich, als sie am Dienstag hoch zu Ross in den Lister Hafen einreiten. „Unglaublich – wir haben es geschafft“, jubelt der Fotograf aus Oberammergau. 66 Tage lang war die fünfköpfige Gruppe auf dem Pferderücken unterwegs. Während dieser Zeit haben sie 1720 Kilometer zurück gelegt und Deutschland einmal durchquert. „Gestartet sind wir am Eibsee, am Fuß der Zugspitze, und unser Ziel war die nördlichste Spitze der Bundesrepublik, also List“, erzählt Wagner, während sich um ihn herum immer mehr Passanten.

Übernachtet haben die Reiter mal im Heu, mal im Hotel, mal auf einer Range, mal im Pferdeanhänger. Die Ausrüstung wurde in Begleitfahrzeugen transportiert. „Das war ein tolles Abenteuer, das unglaublich viel Spaß gemacht hat.“, erzählt Florian Wagner. „Aber es war auch sehr anstrengend.“ Denn nach den vier bis acht Stunden die das Team jeden Tag im Sattel verbracht hat, mussten noch Bilder ausgewählt, Tagebuch geschrieben und Filmaufnahmen gemacht werden. Unter dem Titel „Abenteuer Deutschland“ soll im April ein Bildband im Verlag National Geographic erscheinen.

Auf Sylt sind die Reiter bereits am Montagabend angekommen – mit dem Autozug. „Eigentlich wollten wir unbedingt über den Hindenburgdamm reiten“, erzählt Wagner. „Wir haben alles versucht, aber die Genehmigung nicht bekommen.“ Dafür gab es eine Sondererlaubnis für den Weg bis zum Lister Ellbogen. „Wir hatten einen wunderschönen Galopp am Strand an der Sturmhaube. Das war sicher einer der Höhepunkte unserer Reise.“ Den Rückweg trat Wagner gestern mit dem Helikopter an. So konnte er die Route auch noch aus der Luft fotografieren.

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erstellt am 12.Sep.2013 | 00:34 Uhr

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