Ein junges Trio erobert die Insel

Das Trio Monte  startet gemeinsam mit zehn weiteren Künstlern in die zweite Saison des  Kammermusikfestes: Claude Frochaux, Irina  Botan und Francesco Sica (r.).   Foto: jesumann
Das Trio Monte startet gemeinsam mit zehn weiteren Künstlern in die zweite Saison des Kammermusikfestes: Claude Frochaux, Irina Botan und Francesco Sica (r.). Foto: jesumann

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20. Juli 2013, 04:59 Uhr

Nachdem sich das Kammermusikfest Sylt im vergangenen Jahr erstmals vorstellte und prompt reüssierte, wird das mit 13 Musikern hochwertig besetze Festival ab Sonntag, 21. Juli, in seine zweite Insel-Saison starten. Die SR traf sich auf einen Kaffee mit den künstlerischen Leitern des Kammermusikfest vom Trio Monte (Claude Frochaux, Francesco Sica und Irina Botan).

Nun sind Sie mit dem Kammermusikfest wieder nach Sylt zurückgekehrt - offenbar hat es ihnen hier gefallen?

Claude Frochaux: (Lacht) Ja, das Wetter war großartig und die Konzerte waren sehr gut besucht.

Irina Botan: Ich bin erst seit diesem Jahr Mitglied des Trios und das erste Mal auf der Insel. Aber ich muss sagen: Ich bin bereits infiziert.

Francesco Sica: Die Spielorte im vergangenen Jahr waren alle sehr schön und auch 2013 wird das Kammermusikfest wieder an vielen besonderen Orten zu sehen sein.

Das Motto des letzten Jahres lautete "Heimat" - in diesem Jahr läuft das Kammermusikfest unter dem Titel "Wahnsinns Liebe". Wie viel Wahnsinn erwartet die Besucher?

Claude Frochaux: Es handelt sich natürlich um ein Wortspiel. Liebe hat so viele Facetten. Sie kann dich wahnsinnig machen und gleichzeitig Sinn stiften.

Francesco Sica: Wir wollen auch zeigen, dass klassische Musik solche Gefühle auch darstellen kann.

Das wollen Sie offenbar auch an Kinder vermitteln und geben am Mittwoch extra ein Kinderkonzert in der Kreismusikschule?

Claude Frochaux: Genau, wir wollen die Kinder darauf aufmerksam machen, dass klassische Musik die Fantasie vergrößert. Es ist eine fantastische Welt - man braucht nur den Schlüssel.

Die Spielstätten sind auf der ganzen Insel verteilt - haben Sie einen Favoriten?

Claude Frochaux: Alle Orte ermöglichen eine besonders nahen Kontakt zwischen Publikum und Musikern. Jedes Konzert ist dabei wie ein Kapitel eines Buches. Man muss nicht alle lesen, aber besser ist es schon.

Wie trinken Sie ihren Kaffee am liebsten?

Wir trinken ihn so, wie er uns angeboten wird.

www.kammermusikfestsylt.de

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