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Sylter Rundschau

13. Dezember 2017 | 08:33 Uhr

Keitum auf Sylt : Ein Fenster für’s Dorf

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Ehrenamtliche schaffen eine neue zentrale Informationsplattform für alle Keitumer.

von
erstellt am 28.Jul.2017 | 05:38 Uhr

Das Projekt „Keitum im Dialog“ hat mehrere so genannte Dorfmachergruppen hervorgebracht – dazu gehört auch die Gruppe „Identität und Dorfleben“. Diese habe sich die aktuellen sozialen Strukturen in Keitum näher angesehen, berichtet Silke von Bremen. Dabei sei schnell klar gewesen, wie vieles im Kapitänsdorf noch wunderbar funktioniert. Dazu zählen das rege Vereinsleben, die aktive Freiwillige Feuerwehr, die Kirchengemeinde. Außerdem gebe es in Keitum eine funktionierende Nahversorgung, eine Bank und eine Poststelle, Bahn- und Busverbindungen und vieles mehr.

Zu den Dingen, die mittlerweile jedoch schmerzlich vermisst werden, gehört die sich ausdünnende Nachbarschaft und das Fehlen eines Treffpunkts für die Dörfler. Gelegenheiten zu einem spontanen Bier, Stammtische oder Gaststätten mit Sälen sind längst verschwunden. Deshalb sei nach den Sommerferien geplant, einen regelmäßigen Feierabendtreff im Edeka-Markt ins Leben zu rufen.

Die Gruppe stellte aber auch fest, dass im Ort bisher eine zentrale Informationsplattform fehlt, die auf nicht-kommerzielle Veranstaltungen hinweist: Was bietet der Sportverein, was macht der Kindergarten, was gibt es Neues von der Söl’ring Foriining, welche Pläne hat der Ortsbeirat? So entstand die Idee zum „Keitumer Fenster“ im Supermarkt an der Munkmarscher Chaussee – kostenlos zur Verfügung gestellt von Edeka-Inhaber Heiner Johannsen. Drei Fensterteile (siehe Foto) bieten Platz für Infos von Vereinen und Institutionen, für Termine aktueller Veranstaltungen sowie Freiraum, um verschiedenen Gruppen eine Darstellung ihrer Arbeit zu ermöglichen, die interessant für das Dorf und seine Bewohner ist, aber ebenso Neubürgern einen schnellen Überblick verschafft. Zum Aushang kommen deshalb nur jene Veranstaltungen, die nicht von den Touristbüros plakatiert werden, betonen die Initiatoren. Wer Interesse hat, seine Infos in diesem besonderen „Keitumer Fenster“ auszuhängen, findet dort auch die Telefonnummern der Ansprechpartner – also einfach mal vorbeischauen!

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