Durchwachsene Blutspende-Bilanz

Judith Koesling und Martin Vakhal machen sich gegenseitig Mut, während Schwester Andrea das Blut abnimmt.
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Judith Koesling und Martin Vakhal machen sich gegenseitig Mut, während Schwester Andrea das Blut abnimmt.

Erster Wochenendtermin für die Blutspende wurde von den Syltern schlecht angenommen

shz.de von
16. Februar 2014, 13:13 Uhr

Der Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat am vergangenen Wochenende zum ersten Mal an einem Sonnabend stattgefunden. Damit hatte sich das DRK erhofft, an gute Teilnehmerzahlen, wie es sie auf dem Festland an Wochenendterminen verzeichnen konnte, anzuknüpfen. Pressesprecherin Claudia Hammerich ist mit dem Ergebnis auf Sylt allerdings nicht wirklich gut zufrieden: „Es sind nur 65 Blutspender gekommen. Das ist deutlich weniger als an einem normalen Wochentag.“ Die geringe Beteiligung könnte mit dem am Wochenende gleichzeitig stattfindenden Bettenwechsel zusammenhängen. „Das haben uns zumindest die Spender erzählt, die am Donnerstag und Freitag gekommen sind.“ Ob das DRK an dem Sonnabendtermin festhält oder vielleicht auch auf den Sonntag ausweicht, soll demnächst entschieden werden.

Besser war die Auslastung am Donnerstag in List und am Freitag in Westerland: Es kamen 56 und 149 Blutspender. Während der gesamten drei Tage gab es insgesamt 26 Leute, die zum ersten Mal Blut spendeten.

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