zur Navigation springen
Sylter Rundschau

19. Dezember 2017 | 00:01 Uhr

Diskussion um die Zweitwohnungssteuer

vom

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

Sylt | Seit einem Jahr bezahlen Zweitwohnungsbesitzer auf der ganzen Insel den selben Satz zur Erhebung der Zweitwohnungssteuer - nämlich 12 Prozent. Bei der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses empfahl das Gremium der Gemeindevertretung, den Hebesatz um ein Prozent zu erhöhen. Das würde aufgrund der aktuellen Steuereinnahmen zu Mehreinnahmen in Höhe von rund 320 000 Euro für die Gemeinde Sylt führen, so Kämmerer Harro Johannsen.

In der Gemeindevertretung stieß diese Forderung auf Widerstand. Maria Andresen von den Grünen forderte einen noch höheren Hebesatz und verwies auf die Gemeinde Hiddensee, die im vergangenen Jahr ihren Hebesatz von 15 auf 20 Prozent erhöht habe. Der Kämmerer hält diese Steigerung für zu extrem. "Mir ist nicht bekannt, dass andere Gemeinden in Schleswig-Holstein derart hohe Sätze erheben", erklärte er. Seine Mitarbeiter müssten oft den bestehenden Steuersatz gegenüber Zweitwohnungsbesitzern rechtfertigen. "Eine extreme Steigerung würde auf Unverständnis stoßen und zu Einsprüchen führen." Johannsen hält einen inselweit einheitlichen Hebesatz für sinnvoll. Das sei nur mit einer moderaten Erhöhung zu erreichen.

Die Gemeindevertretung entschloss sich, den Antrag an den Finanzausschuss zurück zu verweisen. Bis zu dessen Sitzung am 12. September will sich Johannsen darüber informieren, wie die Zweitwohnungssteuer in anderen Gemeinden in Schleswig-Holstein gehandhabt wird.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen