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Dinge, die auf Herden kokeln: Zwei Einsätze für die Feuerwehr

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erstellt am 14.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Westerland | Zweimal rückte die Westerländer Feuerwehr am Sonntag aus: Gegen 17 Uhr musste ein Haus in der Kampstraße evakuiert werden. Ein Gegenstand aus Kunststoff hatte auf einem Herd im dritten Stock Feuer gefangen, sagte Wehrführer Jörg Elias. Der Mieter, ein junger Mann, der auf Sylt seine Ausbildung macht, hatte vor dem Verlassen der Wohnung vergessen, den Herd auszuschalten. Die Feuerwehr rückte mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Fahrzeugen und 45 Mann an, um den zu einem schwarzen Klumpen zusammengeschmolzenen Gegenstand zu löschen. Weil die Wohnungstür aufgebrochen werden musste, entwich der giftige Rauch ins Treppenhaus. Deshalb mussten alle 18 bewohnten Wohnungen evakuiert werden. Darunter waren auch 17 Urlauber, die vom Vermieter im Hotel Roth untergebracht wurden. Die übrigen Bewohner gingen zu Freunden. Wann das Haus freigegeben werden kann, hänge von der Versicherung und der Reinigungsfirma ab, so Elias

Der zweite Vorfall hatte bereits am Sonntagvormittag stattgefunden. Hier sorgte eine Tüte Hundefutter auf dem Herd für einen Einsatz der Feuerwehr im Dorint-Hotel an der Schützenstraße. Gegen kurz vor zehn Uhr stellte eine Urlauberin die große Papiertüte auf den Herd und schaltete diesen, ohne später den Grund dafür nennen zu können, ein. Dann ging sie unter die Dusche und hörte noch unter der Brause den Brandalarm. Die Frau stellte erst beim Verlassen des Hotelzimmers fest, dass es in ihrem Zimmer brannte - die Tüte stand in Flammen. Die Feuerwehr rückte mit zehn Mann an, brachte die Tüte ins Freie lüftete. Danach war das Zimmer wieder bewohnbar.

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