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Keitumer Pastorat saniert : „Die Menschen treten stärker hervor“

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

22 Monaten lang wurde das Keitumer Pastorat grundsaniert und umgebaut. Zur Wiedereinweihung strömten 200 Sylter in den Pröstwai.

„Und ich habe gehört, dass die Pastorin sogar selbst am Presslufthammer stand“, merkte Petra Reiber in ihrer Rede schmunzelnd an. Die Bürgermeisterin der Gemeinde Sylt war einer von nahezu 200 Gästen, die gestern zur Einweihungsfeier in das grundlegend sanierte Keitumer Pastorat strömten.

Und dessen transparente Gestaltung fand offenkundig Anklang: „Das sieht doch gut aus. Es wurde auch Zeit, dass hier was getan wurde“, befand etwa Keitums Ehren-Wehrführer Karl-Peter Christensen, dem das Gebäude sehr vertraut ist: bei dessen Bau 1972 agierte er als Polier.

„Die offenen, hell gestalteten Räume sind wunderbar“, konstatierte Tinnums Pastor Jörg Reimann, und auch aus fachlich berufenen Munde gab es Lob für die geleistete Arbeit des Architekten Henning Lehmann und seines Bauleiters Björn Borck: „Außen historisch, innen modern – das ist sehr gut gelungen. Die Menschen treten in diesem Umfeld stärker hervor, und darum geht es ja in einem kirchlichen Gemeindehaus“, hob der frisch pensionierte Sylter Bauamtsleiter Wolfgang Knuth hervor.

22 Monate Bauzeit, 850.000 Euro Investition, 450 Quadratmeter modern und offen gestaltete Fläche mit Saal, Kirchenbüro, Gruppen- und Arbeitsräumen sowie der Pastorenwohnung – das sind die Eckdaten des Projekts.

„Eine großer Dank gilt all den ehrenamtlichen Helfern und den beteiligten Handwerkern“, betonte Susanne Zingel und kündigte an, dass das Projekt bis Pfingsten durch den Außenbereichs und ein neues Reetdach komplettiert werde.

Bevor die Feier mit einem gemeinsamen Essen endete, fand Bürgermeisterin Reiber noch deutliche Worte: „Die Kirchengemeinde hat den Kostenrahmen eingehalten – daran könnte sich die Gemeinde Sylt bei einigen Projekten ein Beispiel nehmen.“

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erstellt am 12.Jan.2014 | 14:35 Uhr

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