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Petritanz auf Sylt : Die Kurzen tanzten, die Großen machten Party

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Die Veranstaltungen zum Petritag in den Inselorten fanden viel Zuspruch.

Der Petritanz am Tag nach dem Biikebrennen gehört zur Tradition. Veranstaltungen für Groß und Klein fanden auch in diesem Jahr wieder regen Zuspruch:

Dass der Petritanz in Morsum aufgrund des Umbaus des Muasem Hüs diesmal in der Sporthalle des Primarhauses stattfand, tat der ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch: Über 30 Steppkes tobten, was das Zeug hielt. Während D.J. Lars Weirup für flotte Rhythmen sorgte, lockerte das Team des Primarhauses den Trubel mit Kindertänzen auf, sorgte Frank Zahel für kurzweilige Spiele.

„Es ist toll, dass man hier viele Freundinnen trifft“, fand die neunjährige Charlotte, die sich in der Tanzpause mit einer Waffel stärkte. Aufgeregt waren sie im Vorfeld des Petritanzes wohl alle – so wie Rieke (4), die an diesem Nachmittag unbedingt „ein ganz schönes Kleid“ tragen wollte.

Etwas geruhsamer ging es im Nachbardorf Archsum zu – dennoch hatte die einstellige Kinderzahl im Restaurant „Alte Schule“ genauso viel Vergnügen. Dafür sorgte neben Jürgen Kamp insbesondere Annette Kuschel, die den Nachwuchs mit Spielen wie „Die Reise nach Jerusalem“ auf Trab hielt.

„Dans op de Deel“ hieß es am Sonnabend in der Norddörfer Halle wo die Erwachsenen vor allem aus Kampen und Wenningstedt ausgelassen feierten. Wenningstedts Veranstaltungsleiterin Natascha Süß führte unterhaltsam durchs Abendprogramm, das vom Norddörfer Musikverein eröffnet wurde.

Der Sylter Shanty-Chor ließ anschließend die „Sonne über Sylt“ scheinen und brachte die Gäste zum Schunkeln. Auch die Tanzschule Karin Schacht sorgte für gute Stimmung, die Damen in den schönen Kostümen tanzten nicht nur sehr souverän, man spürte auch, wie viel Spaß sie dabei hatten – insbesondere beim „Can Can“, als Röcke und Beine in die Luft flogen. Bevor die Radio Nora Band zum „Tanz für alle“ aufspielte, schwebte das Ehepaar Lange über das Parkett. Die Profi-Tänzer schienen beim Tango, Quickstepp oder Wiener Walzer den Boden gar nicht zu berühren.

In der Boy-Lornsen-Schule in Tinnum kamen Kinderdisco und Tanzspiele besonders bei den Mädchen an, während sich die Jungen lieber mit Süßigkeiten stärkten.

Im Alten Kursaal in Westerland tanzten am Petritag bis in den frühen Abend die Schüler der Mittelstufe unter anderem Discopogo und wollten die Musik nicht stoppen lassen, ganz wie Rihanna es in „Don’t stop the Music“ besingt. Abends übernahmen die Oberstufenschüler, und als der DJ „Das Rote Pferd“ losließ, tobte das Meer der Tanzenden.


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erstellt am 24.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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