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Stets gerüstet : Die freiwillige, mobile Einsatzgruppe des DRK Westerland

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

22 hauptamtliche Rettungskräfte sowie rund 50 ehrenamtliche Frauen und Männer in der Bereitschaftsabteilung bilden das leistungsstarke Rückgrat des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Westerland.

Sie sind zur Stelle, wenn Hilfe dringend gefordert ist: 22 hauptamtliche Rettungskräfte sowie rund 50 ehrenamtliche Frauen und Männer in der Bereitschaftsabteilung bilden das leistungsstarke Rückgrat des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Westerland. Sechs von ihnen engagieren sich darüber hinaus in einer freiwilligen, mobilen Einsatzgruppe: Organisationsleiter Christian Poetzsch und mit ihm Carmen Kloth, Sylvia Mondrowski, Cornelia Poetzsch, Martin Löding und Herwig Schattner stehen bei besonderen Lagen bereit. Dabei kann es sich um die Nachbesetzung eines Rettungswagens handeln, wenn die anderen im Dienst eingeteilten Fahrzeuge bereits im Einsatz sind, oder aber auch um die Unterstützung der DRK-Wasserwacht und der DRK-Rettungshundestaffel. „Wir sind ein sehr harmonisches Team, wechseln uns täglich nach einem eigenen Dienstplan ab“, berichtet Christian Poetzsch.


„Wir sind ein harmonisches Team“


Die im Sommer 2015 gegründete freiwillige, mobile Einsatzgruppe absolvierte im Vorjahr stolze 47 Einsätze, darunter 23 mal die Nachbesetzung eines Rettungswagens. „Dadurch konnte ohne Zeitverlust auf Notfälle sofort reagiert werden“, lobt der DRK-Vorsitzende Karl-Heinz Kroll das Engagement der Gruppe.

Zu ihren Einsätzen fahren die Helfer mit dem ersten strandgängigen Notarzt-Fahrzeug, das das DRK 1991 erworben hatte. An Bord befindet sich das komplette Equipment für die Erstversorgung von Notfallpatienten. „Sobald eine Ersatzbeschaffung sichergestellt ist, wird das Fahrzeug abgelöst“, stellt Karl-Heinz Kroll in Aussicht und betont: „Der Vorstand des DRK-Ortsvereins Westerland ist stolz auf das Team, das seinen täglichen Dienst haupt- und ehrenamtlich versieht und darüber hinaus seine Freizeit zum Vorteil der Sylter und der Inselgäste opfert. Dies stellt mit Sicherheit eine Ausnahme dar, die wir aus anderen Rettungsdienstbezirken so nicht kennen. Und dies in Zeiten, in denen das ehrenamtliche Engagement in allen Lebensbereichen leider eher abnimmt.“



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