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Sylt im Fernsehen : Die Filmkarriere einer Insel

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Sylt ist als Drehort für Filmteams überaus gefragt. Schon seit vielen Jahren flackert die Insellandschaft als Kulisse in Krimis oder Komödien über die Bildschirme.

Stummfilmaufnahmen aus dem Jahr 1920, „Schmuddelfilmchen“ aus den 70ern, Liebesromanzen, Komödien und natürlich Krimis über Krimis – Sylt hat in den vergangenen Jahrzehnten eine eindrucksvolle Filmkarriere hingelegt. Wäre die Insel eine Schauspielerin, würde sie mit Sicherheit horrende Gagen kassieren. Doch Sylt ist nicht Julia Roberts oder George Clooney, Sylt spielt in Filmen meist nicht die Hauptrolle. Es sind nicht ihre Schauspieltalente, die Filmteams von überall anlocken – es ist schlicht ihr Aussehen. Es ist die einzigartige Kulisse, die die Insel zu bieten hat, die die Kameramänner und -frauen verzaubert.

Regelmäßig suchen Filmteams die Insel heim, um hier zu drehen, und manchmal spielt die Handlung des fertigen Streifens dann gar nicht auf Sylt, sondern irgendwo anders. So auch bei dem wohl prominentesten Film, der auf der Insel gedreht wurde: Roman Polanskis „Der Ghostwriter“.

Oder auch bei „Liebe Deinen Feind“, bei dem Sylt sogar als Nordstrand-Ersatz herhalten muss. Dann gibt es natürlich auch die anderen Filme, bei denen Sylt nicht ein solches Schattendasein als stillschweigende Filmkulisse spielen muss, sondern in denen die Insel Bestandteil der Handlung ist. Wie bei den Verfilmungen der Bücher von Dora Heldt, die als gebürtige Sylterin häufig auch ihre Figuren auf der Insel ihren Urlaub verbringen lässt. Und in „Balthasar Berg – Sylt sehen und sterben“ oder „Ein Sommer auf Sylt“ darf die Insel dann sogar mal im Titel eine Rolle spielen.

Egal, ob Sylt in den Filmproduktionen eine Haupt- oder Nebenrolle ergattert, eines ist sicher: Die Filmteams werden auch in Zukunft anreisen und Sylts Filmografie immer länger werden.

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erstellt am 30.Okt.2014 | 06:07 Uhr

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