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Der Wahlspruch der Sylter Abiturienten: „Bloß weg von der Insel“

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Michael Warnck (Foto), Studien- und Berufsberater der Agentur für Arbeit Husum, nimmt die angehenden Sylter Abiturienten regelmäßig in Augenschein und weiß um ihre Zukunftswünsche: „Ich bin für alle zuständig, die unter 25 Jahre alt sind und sich für ein Studium interessieren.“ Viele der Sylter Gymnasiasten haben nach Warncks Erfahrung einen Interessenschwerpunkt im Bereich BWL- und Tourismus. Oftmals sei Berufswahl der jungen Sylter aus Elternhäusern von Freiberuflern vorgeprägt, da es auf lange Sicht eine gut laufendes Geschäft zu übernehmen gelte. „Auf dem Land scheren die Jugendlichen da häufiger aus.“ Ausbrechen – das wünschen sich viele Inselabiturienten nach dem Abschluss. Die Bereitschaft ins Ausland zu gehen sei groß, hat Warnck in den Gesprächen mit den Schülern erfahren. „Bloß weg von der Insel“, laute häufig der Wahlspruch.

Trotz ihrer Freiheitsliebe müssen sich auch die Sylter Absolventen der Konkurrenz um beliebte Studiengänge stellen. „Doppelte Abijahrgänge und die Abschaffung der Wehrpflicht führen zu einem unbegrenzten Ansturm auf die Hochschulen“, so der Studienberater. Ein hoher Numerus Clausus erwarte die Uni-Neulinge in fast allen Bereichen. Ist das Abi allerdings nicht so gut ausgefallen, spricht der Berater auch individuelle Lösungen für den Start ins Studium an. „Wenn jemand partout Psychologie studieren will, aber der Schnitt nicht der beste ist, dann kann er immer noch an die Uni auf der grünen Wiese, wie zum Beispiel Zittau-Görlitz.“

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erstellt am 05.Okt.2013 | 00:35 Uhr

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