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Dehoga und Sylter Unternehmer ziehen Jahresbilanz

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

von
erstellt am 31.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Zwischen den Jahren ist der klassische Zeitpunkt, über die vergangenen Monate Bilanz zu ziehen. Für die Insel Sylt fällt diese beim Vorsitzenden der Sylter Unternehmer, Karl Max Hellner, und beim Dehoga-Vorsitzenden Stephan Beck durchwachsen aus. „Wir haben auf Sylt ein sehr hohes Niveau erreicht“, vermerkt Hellner auf der Plus-Seite, „die Kundendichte ist sehr hoch und die Saison, die zu Zeiten meines Vaters fünf Monate betrug, ist auf acht Monate verlängert.“ Zudem lasse der tolle Sommer 2013 auf ein gutes Jahr 2014 hoffen. Doch ohne Anstrengung könne die Insel dies hohe Niveau nicht halten, so Hellner weiter: Der fehlende Westerländer Weihnachtsmarkt ist für ihn ein Beispiel dafür, dass sich auf der Insel nicht mehr so viel Mühe gegeben werde, die Gäste glücklich zu machen. „Und zufriedene Gäste sind auf Sylt das wichtigste: Sind sie glücklich, kaufen sie auch.“

Gastronom Stephan Beck sieht das ähnlich. Er hofft, dass seine eigentlich guten Prognosen für 2014 nicht durch den engen Ferienkorridor zunichte gemacht werden – daran, dass die Ferienzeiten breiter angelegt sind, müsse gearbeitet werden. Ansonsten wünscht er sich, dass es dem Mittelstand 2014 besser geht – denn der gehe dann wieder häufiger Essen. Momentan stellt Beck nämlich einen touristischen Trend zum „Selberbrutzeln“ fest. Damit fällt die Bilanz von Dehoga und Unternehmern für 2013 durchaus positiv aus. Auch wenn es noch Baustellen gibt, an denen die Inselwirtschaft auch im kommenden Jahr weiter arbeiten wird.

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