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Wenn Sylt im Fernsehen ist : „Das Telefon klingelt Sturm“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Läuft eine positive Reportage über Sylt im Fernsehen, merken das auf der Insel die Touristiker.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2015 | 05:20 Uhr

Die Fernsehbilder zeigen einen langen Sandstrand, dazu die goldene, im Meer versinkend Sonne und NDR-Moderatorin Heike Götz, die mit Stefan Gwildis von der Insel schwärmt: Am Sonntag zeigte der Norddeutsche Rundfunk in seiner Sendung „Landpartie – Sylt. Frieslands schönste Insel im Frühling“ die Insel von ihrer attraktiven Seite, fernab von Wohnungsnot, Fachkräftemangel und Halle 28. Die Reportage lief um 20.15 Uhr zur besten Sendezeit und lockte im Sendegebiet des NDR-Fernsehen 460  000 Zuschauer vor den Bildschirm, was dem Sender einen Marktanteil von 6,9 Prozent bescherte. Kein schlechter Wert für einen Sonntagabend mit dem Tatort als Konkurrenz.

Die Moderatorin stellte die Sylter Meersalzmanufaktur vor, ließ sich zeigen, wie Strandkörbe auf der Insel hergestellt werden und besuchte die Schafherde von Jürgen Diedrichsen am Ellenbogen. Von der Insel wurde dabei durchgehend geschwärmt, das merken tags darauf auch der Fremdenverkehrsverein der Insel und Sylt Marketing: „So ein Bericht hat natürlich seine Wirkung“, sagt Jutta Vielberg von Sylt Marketing, „am Tag nach so einer Ausstrahlung klingelt das Info-Telefon bei uns Sturm und die Menschen haben viele Fragen zur Insel.“

Auch die Klickzahlen auf der Internet-Seite von Sylt Marketing schießen nach so einer positiven Reportage über Sylt schlagartig in die Höhe: „Unsere Seite www.sylt.de wurde während und kurz nach der Ausstrahlung der ‚Landpartie‘ knapp 21  000 Mal aufgerufen. Im Vergleich zu anderen Sonntagabenden ist das eine Steigerung von 18 Prozent“ sagt Vielberg, „auffällig ist dabei die hohe Anzahl mobiler Zugriffe per Smartphone (plus 57 Prozent) und Tablet (plus 49 Prozent). Das lässt darauf schließen, dass die Zuschauer vermutlich direkt vorm TV weitere Informationen eingeholt haben.“ Am häufigsten wurde, so Vielberg, das Thema Biikebrennen angeklickt. In der Reportage war das ein zentrales Thema der Reporterin, die mit ihrem Kamerateam im vergangenen Jahr zur Biike den Bericht gemacht hat. Auch telefonisch kamen Nachfragen zur Biike: „Am Tag nach der Ausstrahlung hatten wir direkt einen Anruf von einem Gast, der wissen wollte ob es nötig sei, sich für den Fackellauf bei der Biike anzumelden“, so Vielberg.

Auch Frank Schmidt vom Fremdenverkehrsverein Sylt merkt das vermehrte Interesse von möglichen Sylt-Gästen, nachdem ein positiver Bericht über die Insel im Fernsehen lief: „Wenn zum Beispiel in einer Reportage besonders viele Reetdachhäuser gezeigt werden, gibt es immer ein erhöhtes Interesse an Wohnungen und Appartments in eben diesen Gebäuden“, erzählt er.

Die Anfragen, die nach Reportagen über die Insel bei Sylt Marketing eingehen, kämen aus dem gesamten bundesdeutschen Gebiet, so Vielberg. „Ich glaube, dass Reportagen über Norddeutschland und Sylt vor allem von Nord-Liebhabern geschaut werden. Vor allem die Reiseformate mögen die Menschen weit über die Grenzen hinaus an“, sagt sie, „viele von den Zuschauern kennen Sylt, waren vielleicht auch schonmal hier und die Insel wird ihnen so wieder in Erinnerung gerufen.“ Wenn eine Veranstaltung wie das Biikebrennen vorgestellt wird, so die Sprecherin von Sylt Marketing, gebe es aber auch immer viele Sylt-Neulinge, deren Interesse auf diese Weise geweckt wird.

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