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Halle 28 auf Sylt : Das Schicksal der Halle 28 bleibt weiter im Unklaren

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Der Abriss der nächsten Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Marinefliegerhorstes steht kurz bevor. Lars Schmidt läuft die Zeit für seine Bürgerbegehren davon.

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erstellt am 26.Aug.2015 | 05:42 Uhr

In Sachen Erhalt des Englischen Kinos sowie mehrerer Hallen, die noch auf dem Gelände des ehemaligen Marinefliegerhorstes stehen, scheint Lars Schmidt die Zeit davon zu laufen. Der Gemeindevertreter hatte angekündigt, gleich mehrere Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen, um damit die so genannte Null-Lösung zu verhindern, die einen Abriss sämtlicher Gebäude bis 2018 und eine anschließende Renaturierung des weitläufigen Areals am Sylter Flughafen vorsieht – wir berichteten. Mittlerweile sind alle Voraussetzungen für den nächsten Schritt – den Beginn der Abrissarbeiten am Englischen Kino und der dahinter liegenden Kfz-Halle 44 – geschaffen. Mit dem Anrollen der Bagger wird in Kürze gerechnet. Damit wären die Pläne Schmidts hinfällig, durch das Sammeln der Unterschriften von zirka 1  200 Insulanern die Mehrheitsentscheidung der Politik zu kippen und Zeit für neue Pläne zur künftigen Nutzung der Gebäude zu gewinnen. Dazu gehört auch die große Halle 25, deren genauer Abrisstermin bisher nicht bekannt ist.

Für seine Rettungspläne erhält Lars Schmidt zwar immer wieder Zuspruch in den sozialen Netzwerken, Unterstützer aus Öffentlichkeit oder Politik haben sich bisher jedoch kaum auf seine Seite geschlagen. Selbst seine Aktivitäten zum Erhalt der Katastrophenschutzhalle 28 werden eher mit abwartender Skepsis beobachtet. Die CDU warte immer noch auf den genauen Wortlaut des Bürgerbegehrens, so Oliver Ewald. „Noch haben wir ihn nicht, erst dann werden wir entscheiden“, sagte der Vorsitzende der Insel-Christdemokraten zu einer möglichen Unterstützung. Zwar spreche sich auch der Verein Sylter Unternehmer dafür aus, die Halle 28 zu erhalten, solange es keine akzeptable Alternative gebe, sagte Geschäftsstellenleiter Ronald Glauth. „Aber uns liegt derzeit nichts Konkretes vor – weder zu einem Bürgerbegehren, noch zu neuen Plänen, die wir unterstützen könnten.“

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