Das sagen die Sportvereine dazu...

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07. November 2013, 00:31 Uhr

Neben den Schulen nutzen auch drei Insel-Vereine die Schwimmhalle in List: Die DLRG, der TSV Westerland und die Wasserballer des TV Keitum. Der TSV-Vorsitzende Peter Schnittgard sieht den Standort Sylter Welle positiv und befürchtet, dass bei der Schwimmhalle in List innerhalb der nächsten Jahre hohe Instandsetzungskosten auf die Inselgemeinden zukommen.

Im Gespräch mit den Aktiven werden jedoch schnell Vorbehalte gegen die Pläne des ISTS laut. Vorgesehen ist nach dem Umbau des Außenbeckens ein Sportbecken mit einer Wassertiefe von 1,80 bis 3,80 Metern und Salzwasser. „Das ist viel zu tief. Für die Schwimmanfänger und die Menschen mit Behinderung brauchen wir Wassertiefen unter einem Meter“, sagt Heidrun Mylin, Spartenleiterin im Bereich Schwimmen beim TSV Westerland. Außerdem seien weder Schwimmwettbewerbe noch das Training von Leistungssportlern im Salzwasser möglich. Diese Punkte werden auch von Lars Lunk von der DLRG kritisiert. Er hält die von Peter Douven gesetzte Frist für zu knapp, um alle Punkte zu klären. Wasserball-Trainer Jörg Decker dagegen ist mit dem Standort Sylter Welle durchaus zufrieden. Er würde sich nur für Wettkämpfe ein breiteres Becken wünschen. Außerdem benötigen die Wasserballer eine Wassertiefe von mindestens 1,80 Metern und schlagen deshalb einen Hubboden vor, um alle Erfordernisse zu erfüllen.

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