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Sylter Welle : Das neue Sportbecken wartet auf Schwimmer

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Am Freitag wurde das neue Becken der Sylter Welle feierlich eröffnet. Sonnabend können Insulaner und Gäste zum halben Preis schwimmen.

Hinein ins kühle Nass: Rechtzeitig vor dem nächsten Gästeansturm zu den Festtagen ist das Sporthallenbad in der Sylter Welle fertig gestellt. Zunächst aber können die Einheimischen das Freizeitbad im allgemeinen und den neuen Badebereich im besonderen in Augenschein nehmen: Am heutigen Sonnabend – geöffnet ist die Sylter Welle von 10 bis 22 Uhr – gibt der Insel Sylt Tourismus-Service auf alle Eintrittspreise 50 Prozent Rabatt.

Wo sich zwischen Sylter Welle und Promenade zuvor das Außenbecken erstreckte, wurde binnen eines guten Jahres ein überdachtes Sporthallenbad geschaffen. Dieses Novum soll den Ansprüchen von Syltern und Gästen, Schulen und Vereinen gleichermaßen gerecht werden.

In dem 25 Meter langen und 14 Meter breiten Becken, das mit 924  000 Litern Seewasser befüllt ist, kann auf fünf Bahnen parallel geschwommen werden. Dazu gibt es neben Startblöcken auch einen Sprungturm mit Absprunghöhen von einem und drei Metern – wobei das Springen aus drei Metern Höhe lediglich in der Zeit von 16 bis 18 Uhr erlaubt ist.

Tourismusdirektor Peter Douven, Architekt Ronald Voigt, Bauleiter Jens Rümann sowie Sven Edling, Technischer Leiter des ISTS, waren gestern die ersten Besucher des Sporthallenbads und äußerten sich über Ergebnis und Verlauf des Projekts unisono zufrieden. Mit Blick auf die 4,34 Millionen Euro teure Investition erklärte Peter Douven: „Im Vorfeld wurde hier und da geunkt, dass es letztlich bestimmt doppelt so teuer würde. Doch wir haben nicht nur den Zeit-, sondern auch den Kostenplan eingehalten.“

Probleme gab es lediglich zu Baubeginn: „Nach dem Abriss des Außenbeckens stießen wir beim Ausheben der Baugrube unerwartet auf alte Bunkerfundamente und Rohrleitungen“, berichtete Jens Rümann. Doch nachdem diese Hürde genommen war, verliefen die Arbeiten planmäßig.

„Es war eine sehr harmonische Zusammenarbeit – nicht zuletzt durch die konkreten Vorstellungen des Bauherrn. Das Ergebnis ist ein Sportbad mit Ambiente“, konstatierte Ronald Voigt. Lob sprach Sven Edling den Handwerkern des ISTS aus, die neben den externen Fachfirmen mit Hand anlegten. „Auch den Außenbereich des Sporthallenbads werden wir im Frühjahr in Eigenregie gestalten und dort eine Liegewiese schaffen.“

Liegen gibt es im Übrigen auch am Rand des Beckens, das eine Wassertiefe von 1,80 Meter aufweist, die im Bereich des Sprungturms auf 3,80 Meter abfällt. „Sein besonderes Ambiente entfaltet das Bad mit Unterwasser-Illumination und Musikklängen, wenn es draußen dunkel wird“, unterstrich Douven. Im übrigen ist auch der neue Bereich der Sylter Welle dank eines speziellen Treppenlifts für Rollstuhlfahrer barrierefrei.

Mit Interesse dürften in nächster Zeit die Schulen und Vereine das feuchte Trainingsgelände inspizieren: Fest angemeldet haben sich bereits das Schulzentrum Sylt, die Westerländer St.-Nicolai-Grundschule, die Tinnumer Boy-Lornsen-Grundschule und die dänische Hans-Meng-Skolen sowie seitens der Vereine der TSV Westerland, der TSV Tinnum 66, die Sylter Wasserballer, die DLRG und das Freiwillige Rettungs-Corps Westerland.

Zudem wird das neue Becken auch für das allgemeine Frühschwimmen frei gegeben, das der ISTS dienstags, donnerstags und sonnabends von 8 bis 10 Uhr preislich vergünstigt anbietet.

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