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Keitumer Arena : „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Ab 2016 können in der Arena in Keitum mehr Veranstaltungen stattfinden als bisher.

Die Arena in Keitum neben der Thermenruine hat aufgrund seiner Amphitheater-Form und der im Halbkreis angelegten Sitzreihen allerbeste Voraussetzungen, zu einem beliebten Veranstaltungsort der Insel zu werden. Bereits im vergangenen Jahr fanden dort zwei größere Events, die Lammtage sowie das Feuerwehr- und Arenafest, statt, die auch in diesem Jahr fest im Veranstaltungskalender des Ortes eingeplant sind.

Damit aber die Arena in Zukunft auch für weitere Freilichtveranstaltungen nutzbar gemacht werden kann, muss laut Ordnungsamt der Gemeinde Sylt das Sicherheitskonzept des Freilichttheaters optimiert werden. Um dafür passende Lösungsvorschläge zu entwickeln, hat sich im vergangenen Jahr innerhalb des Keitumer Ortsbeirates ein vierköpfiger Arbeitskreis gebildet, auf dessen Agenda ganz oben die Ausarbeitung und die Errichtung von Rettungs- und Fluchtwegen stehen.

In der Sitzung des Keitumer Ortsbeirates am vergangenen Dienstag konnte nun das Ergebnis dieser Projektgruppe präsentiert werden. Die größte Veränderung: Ein neuer Haupteingang mit beleuchtetem Fußweg und Geländer, der vom östlichen Parkplatz bis hinunter in die Arena führt. „Wir haben zunächst das Gelände in Richtung Parkplatz aufgeräumt, die Zäune entfernt und die Fläche gerodet“, erläutert Martin Seemann, Bauamtsleiter der Gemeinde Sylt und Mitglied in dem Arbeitskreis. „Dabei waren wir überrascht, dass das Gelände vom östlichen Parkplatz hinunter in die Arena viel flacher abfällt, als wir zunächst angenommen hatten. Es ist also bestens geeignet für einen Fußgängerweg, ohne große Veränderungen an der hiesigen Topographie vornehmen zu müssen. Zusätzlich ist die nur sechsprozentige Steigung behindertenfreundlich.“

Die Kosten für den neuen Weg belaufen sich laut Seemann auf knapp 75  000 Euro, die nun in den Haushaltsberatungen für 2016 bewilligt werden müssen, damit das Projekt im kommenden Jahr realisiert werden kann. Dann sollen in dem Freilichttheater bis zu zehn Veranstaltungen im Jahr stattfinden können.

„Ich denke, dass sich das Ergebnis wirklich sehen lassen kann“, sagt Seemann und auch Oliver Ewald ist damit zufrieden. Allerdings sieht der Ortsbeiratsvorsitzende darin noch nicht die endgültige Lösung, denn auch wenn es einen neuen Haupteingang gibt, fehlt immer noch ein dauerhafter zweiter Rettungsweg. „Bisher wird für jede Veranstaltung ein provisorischer Weg geöffnet“, erklärt Ewald. „Der erfüllt natürlich alle Sicherheitsbestimmungen, aber erst wenn die Thermenruine eines Tages weg ist, können wir einen dauerhaften zweiten Rettungsweg bauen. Und das ist natürlich unser Ziel.“

Laut Seemann sind die Maßnahmen rund um die Arena nur ein Baustein in einer Kette von Maßnahmen, die der Arbeitskreis entlang von Kliff und Watt in die Hand nehmen will. „Auch der große Parkplatz neben der Arena ist sicherlich nicht mehr so, wie man sich einen modernen und kundenfreundlichen Parkplatz vorstellt“, sagt er und verspricht, dass es auch in Zukunft an der Keitumer Wattseite zu positiven Veränderungen kommen soll.

 

 

 

 

 

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erstellt am 26.Mär.2015 | 05:37 Uhr

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