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Chemikalie in Tiefgarage verursacht Feuerwehreinsatz

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

shz.de von
erstellt am 03.Jul.2017 | 05:14 Uhr

Beißender Lösungsmittel-Geruch zog am vergangenen Freitagabend gegen 18.30 Uhr durch die Friedrichstraße und alarmierte Kunden und Inhaber umliegender Geschäfte, die schließlich die Westerländer Feuerwehr riefen. „Eine Malerfirma hatte in einer etwa 1000 Quadratmeter großen Tiefgarage unter der Friedrichstraße den Fußboden gestrichen“, weiß Westerlands Wehrführer Jörg Elias. „Über die Kellerschächte zogen die Dämpfe dann nach oben in die anliegenden Geschäfte und auf die Straße.“

In der Tiefgarage, die über eine Einfahrt neben der Neuen Mitte zu erreichen ist, fand die Feuerwehr zurückgelassene Farbeimer mit sogenannten UN-Nummern die gefährliche Stoffe kennzeichnen. „Hier zeigte sich, dass es sich dabei um Chemikalien handelte, die in größeren Mengen ein gewisses Gefahrenpotential aufweisen“, so Elias. „Bei einer höheren Konzentration der Dämpfe hätte es zu einer Explosion kommen können.“ Außerdem wirke der Stoff narkotisierend und könne bis zur bis zur Bewusstlosigkeit führen.

Eine Messung ergab, dass die Konzentration der Chemikalie in der Luft zwar hoch war, „es bestand aber zu keinem Zeitpunkt Explosionsgefahr“, versichert er. Um die Konzentration in der Luft nicht weiter ansteigen zu lassen, wurden drei Überdruckbelüfter eingesetzt. Dafür stellten die Feuerwehren Tinnum und Wenningstedt ihre Geräte den Westerländer Kollegen zur Verfügung. Der Einsatz zog sich schließlich noch bis 1 Uhr nachts, bis keine Chemikalien in der Luft mehr nachweisbar waren.

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