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Sylter Rundschau

11. Dezember 2017 | 03:25 Uhr

CDU geht auf Verwaltung zu

vom

Wahlsieger wollen für besseres Klima im Rathaus sorgen

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Sylt | Die CDU, die in der Gemeinde Sylt mit 38,7 Prozent als klarer Sieger aus der Wahl hervorgegangen ist, hat sich bereits wenige Tage nach der Kommunalwahl auf die Themen festgelegt, die für sie zu Beginn der neuen Legislaturperiode oberste Priorität haben. Da sie trotz des Gewinnes aller 14 Direktmandate jedoch nur über 14 der 36 Sitze verfügt, ist sie jetzt zunächst auf der Suche nach verlässlichen politischen Partnern, um auf stabile Mehrheiten bauen zu können. Erste Ansprechpartner dürften dabei wohl die SPD und der SSW sein.

Wo die CDU die politische Messlatte anlegt, hat das Führungstrio der Partei, bestehend aus dem Ortsvorsitzenden Oliver Ewald, dem alten und neuen Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Jensen sowie dem designierten Bürgervorsteher Peter Schnittgard, im Interview mit der Sylter Rundschau verraten, das wir in unserer Sonnabend-Ausgabe veröffentlichen. Darin macht das Trio unter anderem deutlich, dass der von ihr angestrebte Politikwechsel weniger inhaltlicher als vielmehr stilistischer Natur sein wird.

Peter Schnittgard, der Dirk Ipsen (SWG) nach vier Jahren als Bürgervorsteher ablösen soll, betont, dass es ihm vordringlich darum gehen wird, das zuletzt arg strapazierte Verhältnis zwischen Politik und Verwaltung wieder zu verbessern. "Das Klima muss wieder kommunikativer und sachbezogener werden", sagt Schnittgard im Hinblick auf das seit der letzten Wahl deutlich spürbare Misstrauen zwischen den Spitzen von Politik und Verwaltung.

Er verweist darauf, dass die anstehenden Aufgaben wie der Wohnungsbau und die Verwaltungszentralisierung gerade für die Verwaltung eine große Belastung bedeuten würden. Ihm gehe es darum, darauf zu achten, dass die Mitarbeiter in der Lage sein müssen, die Ziele der Politik umzusetzen. Schnittgard: "Wir müssen die Verwaltung vorher fragen, ob sie die Aufgaben erledigen kann und ihr nicht hinterher vorwerfen, dass sie es nicht geschafft hat."

Das ganze Interview mit dem Führungstrio der CDU lesen Sie morgen in der Sylter Rundschau.

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