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RSH-Moderator : Carsten Köthe startet Montag mit neuer Radiosendung auf Sylt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am Montag geht Moderator Carsten Köthe mit R.SH auf Sylt auf Sendung. Die Hörer erwartet Köthes persönlicher „Sound der Insel“

Westerland | „On Air!“: Am kommenden Montag um zehn Uhr wird das rote Leuchtschild vor der Tür von Carsten Köthes neuem Studio im sh:z Medienhaus in Westerland erstmals aufleuchten. Dann geht der beliebte norddeutsche Radiomann mit dem ersten Sylter UKW-Lokalprogramm für Radio Schleswig-Holstein (R.SH) auf Sendung.

R.SH auf Sylt wird ganzjährig immer montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr auf der R.SH-Radiofrequenz 102,8 zu hören sein. Das Programm ist sowohl auf Sylter als auch auf Sylt-Urlauber zugechnitten: Aktuelle Themen, Veranstaltungstipps und Lieder von und für die Insel sollen in Wohnungen, Autos und Sylter Geschäften aus dem Radio klingen. Die Nachbarn auf dem Festland hören solange das Programm aus dem R.SH-Funkhaus in Kiel. Für Köthe geht damit ein kleiner Traum in Erfüllung. „Als mein Chef mir sagte, dass ich auf Sylt eine Sendung machen darf, dachte ich erst an ‚Versteckte Kamera‘“, sagt der Moderator lachend, „es hat auch eine Weile gedauert bis ich festgestellt habe: Der meint das wirklich ernst.“

Mit Hochdruck wurde in den vergangenen Wochen an dem Konzept für die neue Sendung gearbeitet. Und für den ersten Tag hat sich Köthe vor allem Sportliches vorgenommen: Er blickt zurück auf den ersten Spieltag der Bundesliga, stellt Überlegungen an, wie der HSV in zehn Jahren wohl aussehen wird, berichtet darüber, wie er in der Sylter Fußballschule von Michael Rummenigge zusammen mit den Kids gekickt hat und stellt die Yoga-Schule von Maren Schulz vor. Außerdem wird es auch um die Kunst-Ausstellung von Surferin Sonni Höhnscheid in Kampen gehen.

Dass die Sendung auch über das Internet gestreamt werden kann, daran arbeiten seine Kieler Techniker-Kollegen zur Zeit intensiv. „Dann kann das Sylt-Programm auch auf dem Festland und in der ganzen Welt gehört werden“, freut sich Köthe. „Sylter auf dem Festland können dann ‚ihr‘ Radio mitnehmen, abgereiste Gäste sich nochmal an ihren Urlaubsort zurückversetzen und kommende Gäste ihre Vorfreude steigern.“

Bei den Vorbereitungen immer an Köthes Seite ist seine Frau Miriam, die als Redakteurin die Sendung plant, Themen aufspürt und als Außenreporterin Interviews und Umfragen durchführt. Seit 20 Jahren arbeiten die beiden nun schon zusammen und „das funktioniert erstaunlich gut“, wie der Moderator erzählt. Im Studio hat Miriam Köthe einen Schreibtisch neben dem Pult ihres Partners. „Sie wird aber ohnehin meistens unterwegs sein“, weiß ihr Ehemann.

Dass sie zusammen auf Sylt arbeiten können, freut das Paar, denn „Sylt ist unser zweites Zuhause“, schwärmt der Moderator. „Seit 15 Jahren machen wir Urlaub auf der Insel, haben hier viele Freunde und Bekannte und fühlen uns einfach pudelwohl.“ Das Paar hat eine kleine Wohnung bei Freunden in Morsum bezogen. „Sie ist so klein, dass man sich schon lieb haben muss“, sagt er, „aber das haben wir uns zum Glück ja.“

Vor allem freut es den Moderator, so nah an der Nordsee zu arbeiten. „Das ist schon ein absolutes Highlight: Mitten in Westerland und trotzdem so nah am Wasser die Sendung machen zu können“, erzählt er glücklich. Wenn am Montag um 14 Uhr das Leuchtschild „On Air“ wieder erlischt, will er, bevor er sich auf den Dienstag vorbereitet, erstmal an an den Strand und versichert glaubhaft: „Um 14.05 bin ich im Wasser!“

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erstellt am 14.Aug.2015 | 19:01 Uhr

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