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Strecke Sylt-Hamburg : Bundesrat kommt Sylter Bahnpendlern zu Hilfe

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Der Bundesrat hat zwei Vorschläge der schleswig-holsteinischen Landesregierung zur Änderung der Vergabepraxis von Bahntrassen angenommen.

Westerland | Im Kampf gegen die regelmäßigen Verspätungen der Züge von und nach Sylt haben die Bahnpendler von der Insel am Donnerstag Unterstützung vom Bundesrat bekommen: Die Länderkammer hat auf Antrag Schleswig-Holsteins eine Regelung beschlossen, die zumindest mittelfristig helfen soll, den Bahnverkehr zwischen der Insel und dem Festland wieder reibungsloser als heute abwickeln zu können. Demnach soll künftig beim Streit um Trassenzeiten, wie es ihn um den Autozug nach Sylt gab, die „Daseinsvorsorge“ im Vordergrund stehen.

„Im Fall Sylt wäre damit sichergestellt, dass dem Schienennahverkehr im Zweifel Vorrang eingeräumt werden muss“, sagte der Kieler Verkehrsstaatssekretär Frank Nägele. Derzeit verspäten sich die Nahverkehrszüge zwischen Sylt und Hamburg regelmäßig deutlich, weil zum einen die Zahl der DB-Autozüge zwischen Niebüll und Westerland gestiegen ist und zum anderen die Rangierfahrten des neuen „Sylt Shuttle plus“ mit angehängtem Personenwagen oft den übrigen Betrieb in Niebüll und Westerland aufhalten. Der neuen Regelung muss der Bundestag noch zustimmen.

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erstellt am 18.Mär.2016 | 18:41 Uhr

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