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Bund unterstützt Elektromobilität in Nordfriesland

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Sylter Verkehrsgesellschaft erhält in Berlin Förderbescheid für die Anschaffung eines E-Busses

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2016 | 05:35 Uhr

Drei Unternehmen aus Nordfriesland haben gestern in Berlin aus der Hand des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt (CSU), Förderbescheide zum Ausbau der Elektromobilität erhalten. Ingbert Liebing, CDU-Bundestagsabgeordneter für Nordfriesland, war bei der Übergabe dabei und gratulierte den Empfängern als Erster.

Die Sylter Verkehrsgesellschaft (SVG) erhält eine Förderung aus dem Bundeshaushalt für die Anschaffung eines Busses mit Elektroantrieb; Inhaber Sven Paulsen nahm den Bescheid persönlich entgegen. Gegenstand dieser Förderung ist auch der Aufbau einer Lade-Infrastruktur für den Elektro-Bus auf Sylt.

Jan Obernauer, Inhaber des Betriebes Elektro-Obernauer in Ladelund, konnte sich über einen Förderbescheid zur Beschaffung von Fahrzeugen für sein Unternehmen freuen. Als Elektrobetrieb ist er prädestiniert, für Elektromobilität zu werben. Für die Stadtwerke Husum nahm Christoph Ening den Förderbescheid entgegen. Dabei fördert der Bund die Entwicklung eines Konzeptes zum Aufbau elektromobiler Carsharingsysteme in der Kreisstadt. Dabei handelt es sich um die Beschaffung und den Betrieb der Fahrzeuge, aber auch um die Ladeinfrastruktur, die mit Förderung des Bundes entwickelt werden soll.

„Der Kreis Nordfriesland war mit drei Projekten bei dieser Runde der Förderbescheide führend. Das zeigt, dass Nordfriesland seinen Anspruch ernst nimmt, Vorreiter im Klimaschutz sein zu wollen“, sagte Ingbert Liebing nach der Übergabe der Förderbescheide. Allerdings gehe dies nur, wenn auch private Unternehmer mitziehen. Die drei Projekte, die jetzt vom Bund gefördert werden, zeigten, dass viel möglich sei, wenn Kreativität unterstützt wird.

„Mit der Förderrichtlinie Elektromobilität hat das Bundesverkehrsministerium wichtige Impulse angestoßen. Jetzt müssen sie in die Breite getragen werden, wie es die drei nordfriesischen Projekte beispielhaft zeigen“, erklärte der auf Sylt wohnende CDU-Bundestagsabgeordnete abschließend.

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