Bühne frei für Henner Krogh-Preis 2018

Teilnehmerfeld für Sylter Musikwettbewerb am 3. Februar steht fest / Jury ist unter anderem mit Startrompeter Till Brönner hochkarätig besetzt

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03. Januar 2018, 12:30 Uhr

Nur zwei Jahre nach dem tragischen Tod von Henner Krogh begann 1987 die bis heute andauernde Geschichte des Sylter Musik-Förderpreises, der fortan – von zwei Ausnahmen abgesehen – jährlich stattfand und nun in die 30. Auflage geht. Und nicht nur der Förderpreis feiert 2018 einen runden Geburtstag, auch die hinter dem Förderpreis stehende Henner-Krogh-Stiftung geht ins 20. Jahr. So versteht sich von selbst, dass dieses Jubiläum besondere Würdigung verdient – und das musikinteressierte Publikum sich gleich auf zwei tolle Veranstaltungen freuen darf. Bevor am 1. September zu einem besonderen Abend ins Meerkabarett geladen wird, findet am Sonnabend, dem 3. Februar, ab 19 Uhr erst einmal der 30. Förderpreis im Congress Centrum Sylt (CCS), Friedrichstraße 44, im Saal Westerland statt.


Balladen, Akustik-Pop, Hip-Hop, Rap und Rock

Sieben Bewerbungen wurden im Vorfeld ausgewählt und versprechen einen höchst abwechslungsreichen Abend, der sich stilistisch von gefühlvollen Balladen am Klavier, Akustik-Pop über Hip-Hop und Rap bis zu härteren Rockklängen bewegen wird. Die Besucher dürfen zurecht eine ganze Reihe an Überraschungen erwarten, denn keine der antretenden Formationen ist in dieser Konstellation schon einmal auf der Henner-Krogh-Bühne zu sehen gewesen. Wie Musik generationsübergreifend verbinden kann, zeigt auch die respektable Altersspanne der Teilnehmer von 15 bis 63 Jahre.

Eine kleine Neuerung im Bewerbungs-Prozedere: Erstmals musste zusätzlich zu den Demoaufnahmen auch ein kleines Videoporträt eingereicht werden. Wie bravourös die Teilnehmer diese Aufgabe meisterten, werden die Förderpreis-Zuschauer ebenfalls am 3. Februar zu sehen bekommen.

Wieder einmal wird neben den Preisgeldern im Rahmen des Förderpreises auch der von Reinhard Mey gestiftete Sonderpreis in Höhe von 3000 Euro für den besten deutschsprachigen Beitrag ausgelobt. Sechs der sieben Teilnehmer haben sich mit einem oder mehreren selbstgeschriebenen Titeln auch für diesen Sonderpreis beworben, was sicher auch Reinhard Mey freuen dürfte.

Hochkarätig fällt einmal mehr auch die Jurybesetzung aus: Till Brönner, Norman Keil, Christian Bechmann, Elke Wenning und Karen Eckert wird die sicher nicht einfache Aufgabe zukommen, die Henner Krogh-Preise und damit auch die Fördergelder entsprechend zu vergeben.

Im Rahmenprogramm treten Norman Keil und „The King’s Quest“ auf. Hinter der letztgenannten Formation verbergen sich die ehemaligen Förderpreis-Teilnehmer Marlena und Max King. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt in bewährter Manier wieder Sünje Goldbaum, unterstützt von Ron Glauth, dem Organisator des Musikwettbewerbs.

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