Bitte bestätigen Sie Ihre Registrierung per Klick auf den Link in der E-Mail, die wir an Sie gesendet haben.

Syltpicture

Brennender Katalytofen : Brand auf Sylter Campingplatz: Ein Bild der Verwüstung

In der Nacht zu Montag geriet ein Katalytofen in Flammen. Die Folgen: Drei Leichtverletzte, 150.000 Euro Sachschaden.


von
2018-09-10 18:08:02.0, 2018-09-10 18:08:02.0 Uhr

Rantum | Auf dem Campingplatz in Rantum geriet am Montagmorgen um kurz vor 3 Uhr im Vorzelt eines Wohnwagens ein Katalytofen in Flammen, woraufhin das komplette Vorzelt und der dazugehörige Wohnwagen abbrannten. Der 76-jährige Bewohner und dessen 71-jährige Ehefrau hielten sich zuvor im Vorzelt auf und konnten dieses bei Brandausbruch rechtzeitig verlassen.

Mit leichten Verletzungen wurden beide in die Nordseeklinik gebracht. Ein benachbarter Wohnwagen und das dazugehörige Vorzelt brannten ebenfalls komplett nieder.

Syltpicture

Die Außenwände der Mobilheime in unmittelbarer Nachbarschaft der Brandstelle sind regelrecht weggeschmolzen.
 

Die benachbarte Wohnwagenbesitzerin schlief beim Ausbruch des Feuers. Durch die Explosion der Katalytofen-Gasflasche wurde sie wach und konnte sich rechtzeitig durch einen Sprung aus einem Fenster in Sicherheit bringen, bevor auch ihr Wohnwagen in Flammen aufging. Sie wurde mit einer Rauchgasvergiftung in die Nordseeklinik gebracht.

Werbung
Werbung

Neun weitere Wohnwagen und Mobilheime wurden durch die Hitzeentwicklung ebenfalls stark beschädigt, die Außenwände schmolzen regelrecht weg. Die Bewohner konnten in anderen Unterkünften unterkommen. Der Sachschaden beläuft sich vermutlich auf mindestens 150.000 Euro.

Syltpicture

Auch ein Fahrrad wurde Opfer der Flammen.

Die Freiwillige Feuerwehr Rantum erreichte der Alarm um 2.52 Uhr, Wehrführer Thomas Nissen war sieben Minuten später als Erster an der Brandstelle – und ahnte schlimmes: „So eine Nachricht ist immer erschreckend, denn wenn der Campingplatz voll ist und andere Wagen in unmittelbarer Nähe stehen, kann sich das Feuer leicht ausbreiten“, sagt er.

Bei Eintreffen der Rantumer Kameraden waren die zwei Campingwagen mit ihren Vorzelten bereits komplett runtergebrannt. „Die Aufgabe von einem Trupp war die Brandbekämpfung, ein zweiter Trupp war für die Absicherung der umstehenden Wohnwagen zuständig, damit nichts schlimmeres passiert“, so der Wehrführer.

Syltpicture

Glück im Unglück hatte ein direkter Nachbar: Erst am Vortag hatte er das Vorzelt von seinem Wagen abgebaut.

Unterstützung erhielt die Rantumer Wehr von ihren Westerländer Kameraden, die mit einem wasserführenden Fahrzeug einen eignen Löschangriff auf die Brandstelle ausführte. Die Freiwillige Feuerwehr Hörnum blieb auf Stand-by und wartete an der Einfahrt zum Campingplatz. Die Feuerwehr Rantum war mit 18 Kameraden vor Ort, mit den Wehren aus Westerland und Hörnum waren etwa 40 Feuerwehrleute auf dem Campingplatz im Einsatz.

Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. „Wir sind um 4.30 Uhr wieder im Gerätehaus gewesen“, berichtet Thomas Nissen. Die Kripo Sylt hat die Ermittlungen übernommen.

Rantum | Auf dem Campingplatz in Rantum geriet am Montagmorgen um kurz vor 3 Uhr im Vorzelt eines Wohnwagens ein Katalytofen in Flammen, woraufhin das komplette Vorzelt und der dazugehörige Wohnwagen abbrannten. D...

Mehr anzeigen
Mehr anzeigen
Mehr anzeigen

nRaumt | Auf mde lmanCizatpgp in tamRnu etgrie am rmgotnaoMgen mu kzru vor 3 rUh im lzVreto iense Wshwnnogea ein atofeKanlyt in lmF,maen ufrwahino asd petotkeml loztVre ndu dre öegeaugrhizd hWeagnnow n.bbanntrea Der h7rägji-e6 oehrenwB und sedesn 1-7iehjärg ufahEer eielnht schi zvuor mi eozrVtl uaf ndu onentnk sieeds ibe nsauruhdBracb tgehtiriecz earlsvs.en

tiM tenihecl Vreugtenzlne edurwn edbei in eid eoNndleksikir .bgaertch inE beenraatcbrh nwnaehWgo dun sda eöuardziggeh oleVztr nernntab alfbesenl mltpktoe .rindee

 

ieD ecabanherbt teinoaebszwnihneWgr elhfsci ibem suchuAbr sed e.Fsure Drhuc eid xnloioEsp rde ffeaslGnhosteacl-aKyta euwrd ies hacw nud nkotne cihs gtzteirihec dhcru neeni rngSpu uas mieen ntFerse in heirShicet ,gnernib beovr hacu irh ehonWgnwa ni lFnmema ag.fiugn iSe edrwu tmi rieen Rgraseavguthnfgiuc in ied lsNkodnikerei r.ahctgeb

Nneu weeetri enowanghW nud iboiMmhlee unwerd rdhuc die luzitgitnwcneeHk selbflaen sakrt ,sthegäcdbi ied Aendäßenuw nhcomselz ehgltrrece gwe. iDe hrneBeow konennt in dennaer Ureünetnftkn rktn.omeumne Der ccndhsSaaeh ueblfät cihs htileucmvr afu ednistsmen 5.00001 ruoE.

Die Fgiieillerw eFhureewr Runtma ehiecrrte der marlA mu 25.2 ,rhU frheürWreh hsmToa eNsisn war bniees Muetinn tpserä als Erters na edr Bneadrtlsel – udn tehan hmli:cmess „oS neei ihccNhart tis iremm cnedkcrsre,eh nden wenn erd mapzgtpniCal lvlo ist und edrena egaWn in umtrinebaertl Neäh t,enehs knna sihc sad uFeer ctheil i“btn,eserau sgta .re

Bie rtfinfeneE dre nerRmtau Kdanerema rewan edi ewiz nawgpCgimnea itm ienrh zlneterVo triesbe tekpmlto ernunrngratb.te Dei„ ubegAfa nvo nmeei Tpupr wra ied uäkBgpaed,bnnrmf eni ezwreti ppuTr awr üfr ied nAgecshrbui der nnetmeseuhd nwaoghenW us,dnziätg tmaid hisctn ecsrismehlm “srt,ipesa os red hhrfWe.ürre

rUüuntszettgn eilrhet dei tmuRenra Whre ovn rihen rerdsäetWlen reanemaK,d ied mit imnee earrfhewndnsüse hgurazFe neine nnegei raLsgöhinffc afu ide dBlteasrlen saerhtuf.ü eiD eeiiillwrFg eueeFrwrh mrunöH bbile auf dyntab-S ndu tteawer an edr rtfEhnai umz gn.lmazCpitap ieD eeFuwrehr uRmtan arw mti 81 Kaemnerad rvo r,Ot imt nde nWeerh sau rldaWsntee und öHnumr arnwe tewa 40 eeurlweruheteF ufa mde alinCgmptapz im .sEtianz

asD reeuF kenotn gziüg trenu tlronoKel etcahrgb ednwer. rW„i dsin mu 304. rhU deirew im Gsähtreuea e,wn“gsee tteebichr ahoTms nei.ssN iDe oKpir ylSt tha edi rnEtmielutgn ümnnmebo.re

HMTLX lcBko | oloiarcttuhinBml für  itArelk

jetzt zu shz.de