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Bauflächen : Brachland statt Entrée und neue Mitte

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Auf dem Schwennsen-Grundstück und dem ehemaligen Tankstellen-Gelände in Westerland tut sich seit langer Zeit nichts. Die Eigentümer hoffen, dass es mit der Bebauung in absehbarer Zeit los gehen kann.

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erstellt am 31.Aug.2013 | 05:30 Uhr

Zwei prominente Grundstücke mitten in Westerland – und auf beiden wuchert seit Jahren nur Unkraut. Im Herbst 2011 schloss die Markthalle auf dem ehemaligen Tankstellengelände zwischen Strand- und Friedrichstraße, im Frühjahr 2009 wurde der Schwennsen-Baumarkt am Bahnhof abgerissen. Seitdem tat sich auf beiden Geländen nicht viel. Dass dort in diesem Jahr noch gebaut wird, scheint momentan eher unwahrscheinlich.

Schwennsen-Gelände: Dort gehört der Gemeinde Sylt der östliche Teil, auf dem 2010 der neue Parkplatz gebaut wurde. Den Grundstücksbereich am Kirchweg hatte Karl-Rudolf Mankel erworben, der Leiter des weltweit agierenden Dorma-Konzerns und Besitzer des Sylter Fährhauses. Er will dort ein zweieinhalbgeschossiges Gebäude bauen, in das laut Robert Jopp, Hoteldirektor des Fährhauses, neben Dauerwohnungnen und Läden auch ein „tagesgastronomischer Betrieb“ eingeplant sind. Mit genaueren Auskünften ist Jopp noch vorsichtig – während die B-Plan-Änderung für das Gelände kürzlich veröffentlich wurde und damit rechtskräftig ist, nimmt der Bauantrag für das Gebäude momentan noch seinen Weg durch die gemeindlichen Gremien. „Auf dem Gelände soll gern bald etwas passieren“, so Jopp, „es ist ja schließlich das Entrée der Insel. Sobald der Bauantrag genehmigt ist, stehen wir in den Startlöchern.“

Beim ehemaligen Tankstellengelände, der sogenannten neuen Westerländer Mitte, wurde das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag der Hamburger Firma DC Commercial erteilt. DC Commercial plant, auf dem Gelände eine Ladenzeile mit Eigentumswohnungen zu errichten. Wann genau es hier los geht, ist unklar: „Nach meinem Kenntnisstand mussten noch letzte Fragen zwischen dem Eigentümer und dem Kreis geklärt werden“, sagt Inselbaumeister Wolfgang Knuth. DC-Commercial-Geschäftsführer Lothar Schubert hofft, dass die Baugenehmigung für das Gebäude, an dem seine Firma seit dreieinhalb Jahren arbeite, bald vorliegt. Mit Glück könnten noch dieses Jahr die alten Gebäude auf dem Gelände abgerissen werden. Baubeginn wäre dann im Winter. Auf dem 2 400 Quadratmeter großen Grundstück im Herzen der Innenstadt Das von DC Commercial geplante Gebäude soll 930 Quadratmeter Handelsfläche im Erdgeschoss bekommen, darüber soll es zweieinhalb eingerückte Stockwerke mit insgesamt 30 Eigentumswohnungen geben.

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