Tinnumer Dorfverein : Blicke zurück und voraus im „Tinem Hüs“

Der neue Vorstand des Tinnumer Dorfvereins: Heiko Jessen, Michael Jung, Siggi Engel, Michael Künzel, Torsten Dau, Susanne Glindmeier und Bianca Hebig (v.l.), vorne Holger Carstens und Susanne Clausen. Auf dem Foto fehlt der neue Kassenwart Manfred Krause-Pohl.
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Der neue Vorstand des Tinnumer Dorfvereins: Heiko Jessen, Michael Jung, Siggi Engel, Michael Künzel, Torsten Dau, Susanne Glindmeier und Bianca Hebig (v.l.), vorne Holger Carstens und Susanne Clausen. Auf dem Foto fehlt der neue Kassenwart Manfred Krause-Pohl.

Vorstand lässt auf Jahreshauptversammlung das alte Jahr Revue passieren und präsentiert seine Pläne für die nächsten zwölf Monate

shz.de von
22. Januar 2018, 05:17 Uhr

Am Freitagabend trat der Vorstand des Tinnumer Dorfvereins im Gemeindehaus vor seine Mitglieder, um das alte Jahr Revue passieren zu lassen und die Pläne für die nächsten zwölf Monate zu verkünden. Der erste Vorsitzende Siegfried Engel hatte bei seinem Jahresrückblick viel zu berichten, denn der seit 2013 bestehende Verein arbeitet daran, mehr Leben ins zu Dorf bringen. Als Vorbilder nannte Engel den Morsumer Kulturverein sowie den Archsumer Kulturkreis, die durch Maren Ehmke beziehungsweise Wolfgang Holst ebenfalls vertreten waren und die Grüße ihrer Vereine überbrachten.

Zu den erfolgreichen Veranstaltungen des Tinnumer Dorfvereins gehörten im letzten Jahr die Dorfreinigung, die Ostereiersuche für Kinder, das Boßeln für Mitglieder, das Wiesenfest am Campingplatz, die Halloween-Party für Kids sowie der Weihnachtsmarkt. „All dies wurde sehr gut angenommen und wird auch 2018 wieder stattfinden“, kündigte der Vorsitzende an, wünschte sich aber diesmal mehr Unterstützung durch die rund 140 Mitglieder. Besonders der Weihnachtsmarkt sei durchaus noch ausbaufähig und würde durch mehr Beteiligung sowie eine stimmungsvolle Dekoration sehr profitieren.

Einen wichtigen Punkt in der Tagesordnung nahm die Umbenennung des Gemeindehauses in „Tinem Hüs“ ein, die im November beschlossen wurde. „Da das Haus seit einigen Jahren nicht mehr im Gemeineigentum ist, sondern von KLM übernommen wurde, machte der Name keinen Sinn mehr“, erklärte der Vorsitzende die Namensänderung. Um sich noch einmal die Geschichte und Entwicklung des Gemeindehauses vor Augen zu führen, waren der Bürgervorsteher Peter Schnittgard und der Ortsbeiratsvorsitzende Manfred Uekermann eingeladen. Beide sprachen über die jahrzehntelange gute Kooperation von DRK, Kirche und ISTS, die hier unter einem Dach vereint sind und sich die Räumlichkeiten des Hauses teilen.

Dem Tinnumer Dorfverein fällt seit seiner Gründung die Aufgabe zu, den großen und kleinen Saal zu vermieten und „als kulturelle Brücke zwischen Einheimischen und Gästen zu fungieren“, wie Schnittgard festhielt. Dies geschieht durch Skatabende, Vorträge, Seniorennachmittage, Lotto-Abende, Tagungen, private Feste und vereinseigene Veranstaltungen. Gelobt wurde der Verein nicht nur für sein Engagement im Ort, sondern auch für die Renovierungsarbeiten, die 2017 für eine Verschönerung vor und im Hauses gesorgt haben.

Nach so viel Lob konnte man zum TOP „Neuwahlen“ übergehen, denn die Stellen von Kassenwart, Kassenprüfer und Beisitzer mussten neu besetzt werden. Der Verein freut sich über Manfred Krause-Pohl als neuen Kassenwart, Michael Künzel als neuen Beisitzer und Bianca Hebig als neue zweite Kassenprüferin. Neu im Tinem Hüs ist auch das Angebot „Pole Fitness”, das zweimal im Monat für jede Menge Spaß an der Stange sorgt. Alle Termine und Veranstaltungen rund um das Tinem Hüs finden Interessierte auf www.tinnumer-dorfverein.de.

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