zur Navigation springen

Rathaus Westerland : Blick zurück in die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Die Zentralisierung der Verwaltung ist eine der großen Aufgaben der kommenden Jahre / Im Fokus steht das Gebäudeensemble am Rathausplatz

von
erstellt am 20.Sep.2014 | 06:11 Uhr

Im Rathaus ist ein Zimmer frei, oder zwei, oder drei ... Nein, diesmal geht es ausnahmsweise mal nicht um die anstehende Bürgermeisterwahl, sondern um eine der großen Aufgaben, die in den kommenden Jahren auf die neue Amtsinhaberin oder den neuen Amtsinhaber warten: die Zentralisierung der Inselverwaltung. Bereits seit der Fusion zum 1. Januar 2009 wird über den Um- und Ausbau des Westerländer Rathauses diskutiert, um sämtliche Institutionen der Großgemeinde Sylt unter einem Dach zu vereinen. Doch es knirscht mächtig im Gebälk: denn nach wie vor fehlt nicht nur die vermutliche Investitionsumme von fünf Millionen Euro im Haushalt, auch die Bausubstanz ist in marodem Zustand und vieles atmet den Mief vergangener Jahrzehnte. Das verraten erste Blicke hinter die Kulissen in der ehemaligen Feuerwache und auf den Rathaus-Dachboden, die Bürgervorsteher Peter Schnittgard vorab der Sylter Rundschau gewährte.

„Vor einer der nächsten Gemeindevertretersitzungen wird dann eine öffentliche Begehung stattfinden“, sagt Schnittgard. „Ich möchte den Fraktionen genügend Spielraum für kluge Entscheidungen in künftigen Diskussionen geben.“ In mehreren Sitzungen habe sich der Arbeitskreis zur Zentralisierung der Verwaltung mit der zukünftigen Nutzung des Gebäudes der ehemaligen Feuerwache befasst - und auch mit einer möglichen Sanierung des weitläufigen Dachbodens, in dem bisher große Teile des Archivs untergebracht sind, der ansonsten aber nur als Abstellraum genutzt wird. „Wir sind offen für alles, für unkonventionelle Lösungen, auch für Visionen“, sagt Bürgervorsteher Schnittgard. „Aber im Fokus muss natürlich stehen, dass es uns tatsächlich gelingt, eine nachhaltige Lösung für die über 200 Angestellten der Verwaltung zu schaffen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen