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Sylter Rundschau

20. August 2017 | 12:05 Uhr

Biike brennt beim Bewachen ab

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

„Ein noch heute zerknirschter Westerländer“ schickte uns diese hübsche Erinnerung

Anonym: „Es war 1967 und wir hatten als sehr junge Konfirmanden die Aufgabe, die Biike zu sammeln und den Haufen zu bewachen. Wir stiefeln also los mit Anhängern von Traktoren und Pferdewagen, die wir noch von Hand durch Westerland schoben und zogen. Sobald die Hänger voll war, hieß es, ab zur Biike und alles ausbreiten. Denn gestapelt wurde noch von Hand und zwar so spät wie möglich, um den Jugendlichen der anderen Orte möglichst keine Gelegenheit zu bieten, die Biike vorher an zuzünden. Wer beim Anzünden nicht gefasst wurde war ein „kleiner Held“, wer aber von der jeweiligen Wache erwischt wurde, bekam eine gehörige Tracht Prügel. Am Abend des 19.Februar, also zwei Tage vor Biike, war unser Haufen aufgeschichtet und wir hatten uns eine Höhle in den Stapel gebaut um einerseits geschützt zu sein, anderseits aber auch besser aufpassen zu können. Leider hatten wir dadurch nicht immer alles im Blick, und so kam was kommen musste, plötzlich brannte unsere Biike – peinlich! Noch schlimmer war allerdings der nächste Morgen: Mit vom Russ geschwärzten Gesichtern und dementsprechend riechenden Klamotten gingen wir in die Schule und mussten um schulfrei bitten, damit wir erneut im Ort sammeln konnten, um einen dann doch noch einen recht ansehnlichen Biike-Haufen zu haben.

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von
erstellt am 19.Feb.2014 | 11:25 Uhr

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