Kuriose Technik : Bierautomat: Mit D-Mark gegen den Durst

Für eine D-Mark gibt's ein Astra aus der Flasche.
Für eine D-Mark gibt's ein Astra aus der Flasche.

Hier wird der Pils-Durst noch mit Deutscher Mark gestillt: Im Vereinsheim des Nordfriesische Segelvereins in Rantum ziehen sich die Mitglieder ihr Bier aus einem Automaten. Er ist der letzte seiner Art auf Sylt.

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14. September 2013, 06:00 Uhr

Direkt am malerischen Rantum-Becken gelegen, hat der 1965 gegründete Nordfriesische Segelverein e.V. seinen Sitz. Im ersten Stock hat hier nicht nur die Erfahrung von 50 segelnden Mitgliedern ihr Zuhause, sondern es wird auch ein seltener, und für die Insel sogar einmaliger Schatz bewahrt. Die Rede ist von dem knapp 30 Jahre alten Bierautomaten, der allen Mitgliedern und so auch „Kalli“ bis heute mit Astra-Bier versorgt. „Das war da schon immer drin.“ Der Clou: Um in den Genuss eines kühlen Pils zu kommen, muss der Automat mit einer Deutschen Mark gefüttert werden. Für die nötigen Umtauschgeschäfte – Euro gegen D-Mark – haben die Segler eine eigene Kasse.


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