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Sylter Musiknachwuchs : Best of Henner Krogh im Meerkabarett

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Frauen-Power, HipHop und BritPop begeisterten die Besucher.

shz.de von
erstellt am 01.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Zu einem Heimspiel musikalischer Inseltalente mit Special Guests vom nahen Festland trafen sich gut 120 Besucher am Sonnabend in der Eventhalle der Sylt-Quelle. Zum dritten Mal gaben Gewinner des Henner Krogh-Förderpreises auf großer Bühne unter professionellen Livebedingungen dort ein Konzert, wo in den Wochen zuvor Gesangsstars wie Anna Depenbusch, Johannes Oerding und Annett Louisan auftraten, die vielleicht zu den Vorbildern der Sylter Nachwuchskünstler gehören.

Beeindruckend beim diesjährigen Best of Henner Krogh war insbesondere die „Frauen-Power“ der durchweg sehr jungen Musikerinnen im Alter von 14 bis 18 Jahren. Rabea Reiber und Christin Dürr, die Zweitplatzierten der Wettbewerbe 2014 und 2013, überzeugten in ihren Soloauftritten mit gefühlvoll interpretierten Coverversionen und sogar selbst geschriebenen Titeln ebenso wie die beiden diesjährigen Preisträgerinnen Nele Paulina Lunk und Hanna Maria Huß als Duo Nepahama.

Ein regelrechtes Showprogramm zusammengestellt für den Auftritt im Meerkabarett hatte das A-Capella-Quartett Nexttrack: Lisa Madita Reimann als quirlige Moderatorin präsentierte gemeinsam mit Kim Laura Horn, Rabea Reiber und Kira Clausen eine unterhaltsame Nummernrevue mit faszinierenden Stimmkräften, wechselnden Kostümen und ansteckend guter Laune. Zum Abschluss durfte natürlich der originelle „Cup Song“ nicht fehlen, der bereits im März die Zuschauer des Henner Krogh-Wettbewerbs begeisterte.

Für die etwas lauteren und härteren Töne zuständig waren diesmal junge Männer: die HipHop-Rapper Qube & Keen alias Jens Hauke Hein und Thomas Nielsenunter anderem mit ihrer Stage-Premiere „Gerne bei Dir“ und als Special Guests die vier 18-jährigen Musiker von Roast Apple.

Gleich zu Beginn des Konzertabends gab die Schülerband aus Niebüll eine 15-minütige Kostprobe ihrer Talente, um dann zum Abschluss die Eventhalle zum Kochen und die Besucher zum Tanzen zu bringen. Mit disco- und reggae-artigen Rhythmen, mit Gitarrenriffs, die an Britpop-Vorbilder wie Franz Ferdinand erinnern, und dem Bono-würdigen Gesangsstil ihres Frontmanns Finn-Bo Lorenzen zeigten Roast Apple, warum sie am 13. September in Hamburg gute Chancen haben, sich für das große Bundesfinale des Musikwettbewerbs „Talented“ zu qualifizieren.

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