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Stammzellentransplantation : Berat hat eine weitere Etappe geschafft

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Der zweijährige, an Leukämie erkrankte Berat Caliskan hat seine Stammzellentransplantation bisher ohne größere Komplikationen überstanden. Bis die Sylter Familie Caliskan endgültig aufatmen kann, dauert es allerdings noch ein bisschen.

Ein wenig kann Erkan Caliskan aufatmen: „Die Ärzte sagen, es laufe soweit nach Plan – das gibt mir ein gutes Gefühl.“ Der 36-jährige Sylter ist der Vater von Berat, dem an Leukämie erkrankten Zweijährigen, für den Mitte Juni auf Sylt eine groß angelegte Typisierungsaktion organisiert wurde (wir berichteten). Nachdem ein Stammzellenspender gefunden war, wurde die Transplantation Ende August in der Kinderklinik in Kiel vorgenommen. Bis jetzt sind größere Komplikationen bei dem sehr risikoreichen Eingriff ausgeblieben. Für die Caliskans ist damit eine weitere Etappe glücklich überstanden – doch bis die Familie wirklich aufatmen kann, dauert es noch ein bisschen: „Noch ist es nicht geschafft – im ersten Jahr nach der Transplantation ist das Rückfallrisiko sehr hoch“, weiß Erkan Caliskan, der seinen kleinen Sohn alle paar Tage in der Kieler Uniklinik besucht. Dort muss Berat die kommenden Wochen noch in Quarantäne liegen – seine Mutter Sibel Caliskan ist dabei immer an seiner Seite. „Meiner Frau tut es sehr gut, dass sie über Facebook weiterhin so viel Unterstützung von den Syltern erfährt“, betont Caliskan, „wir erhalten immer noch sehr viel Hilfe.“

Die kann die Familie gut gebrauchen – nach den Monaten des Hoffens und des Aufatmens in Etappen hoffen die Caliskans auf die Zeit danach, wenn es Berat wieder wirklich gut geht: „Wenn bei uns wieder Normalität einkehrt.“

 

 

 

 

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erstellt am 04.Okt.2013 | 05:30 Uhr

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