Sturm auf Sylt : „Benjamin“ stürmte schwächer als befürchtet

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Obwohl der Wintersturm weniger heftig über die Insel fegte als zunächst befürchtet, sorgte er am Kampener Strand erneut für starke Sandverluste.

shz.de von
08. Januar 2019, 16:52 Uhr

Wetter ist und bleibt unberechenbar, auch für Meteorologen. „Das Tief war schwächer und zog etwas anders als prognostizier“, sagt Diplom-Meteorologe Sebastian Wache von Wetterwelt. Die Spitzen-Windgeschwindigkeit am gestrigen Dienstag lag bei 93 Stundenkilometern in Böen, also Windstärke zehn. Damit war Sturm „Benjamin“ deutlich schwächer als „Zeetje“ am Neujahrstag. Bei der Nachmittags-Flut stand das Wasser dennoch 1,5 Meter höher als das mittlere Hochwasser und sorgte am Strand in Kampen für Sandverluste. In den kommenden Tagen bleibe es lebhaft, sagt Wache. „Wir werden immer wieder stürmische Böen und Sturmböen sehen, es wird aber nicht so massiv wie an Neujahr oder auch gestern.“

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