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Sport auf Sylt : Beim siebten Lauf ums Rantum-Becken blieb keiner auf der Strecke

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Über 200 Teilnehmer liefen über den Deich am Wattenmeer

„Heute waren sogar die Schafe höflicher als letztes Jahr, sie standen gar nicht im Weg rum“, berichtete Maria Goldstein lachend. Die Apothekerin war für den „Run um’s Rantum-Becken“ extra aus Hamburg angereist und lief den größten Teil der Wettkampfstrecke gemeinsam mit ihrer ehemaligen Sylter Kollegin Katja Roß.

So wie die Beiden hielten es gestern viele der Sportler: Spaß und Gemeinschaftssinn hatten Priorität. Die Strecke ging über holprige Wege, führte durch Schafsgatter und auf dem Deich raubte der frische Wind so manchen Läufern einen Teil der Puste. Dennoch waren alle begeistert, wie der Sieger Dirk Henningsen: „Es ist fast ein Jammer, dass man so schnell läuft, so schön wie die Landschaft ist.“

Der jetzige Kieler und gebürtige Sylter erreichte das Ziel noch schneller als im Vorjahr, seine sagenhafte Zeit: 34 Minuten und 57 Sekunden. Zweiter wurde Henning Leppek: „Ich bin zufrieden, direkt hinter dem Altmeister anzukommen, das ist okay.“ Den dritten Platz gewann Krystian Kozlowsky und danach kam sie schon – die schnellste Dame. Unter großem Applaus erreichte Sandra Morchner den Zieleinlauf nach 41 Minuten, 30 Sekunden. Alle 202 Läufer kamen heil ins Ziel, und auch pünktlich, bevor die vorgegebene Höchstzeit von eineinhalb Stunden vorüber war.

Leider gab es zwischenzeitlich technische Probleme: „Zehn der Zeitmesschips wurden im Ziel nicht erfasst“, bedauerte Organisator Steffen Jahrmarkt vom Insel Sylt Tourismus-Service (ISTS). Er bittet alle Starter, die sich nicht auf der Ergebnisliste finden, um Rückmeldung beim ISTS. Ansonsten ist er sehr zufrieden: „40 Prozent der Läufer waren Einheimische“, berichtete Jahrmarkt. „Ich freue mich, dass so viele Sylter diesen Sport-Event vor der Haustür nutzen. Das Wetter spielte auch mit und die Stimmung war wie jedes Jahr total klasse.“

Das fand auch Maria Goldstein: „Eigentlich geh’ ich ja lieber Kiten oder zum Kampfsport. Bei Lauf-Wettbewerben mache ich nur einmal im Jahr mit – auf Sylt, weil es hier eben am schönsten ist.“

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erstellt am 22.Sep.2014 | 06:04 Uhr

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