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Enttäuschung : Bahntrasse: "Alles nur Flickwerk"

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Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Werner Marnette bedauert in einem Schreiben an die Westerländer Stadtvertretung die Verzögerung des Ausbaus auf der Bahnstrecke Niebüll - Westerland. Petra Reiber fehlt nach wie vor die große Maßnahme zur Schaffung der Zweigleisigkeit.

Westerland/Kiel | Im September hatte die Stadtvertretung eine Resolution an das Kieler Wirtschaftsministerium verabschiedet, mit der sie nachdrücklich eine Verbesserung der Verkehrsanbindung der Insel auf der Schiene und Straße gefordert hat. Die Antwort aus Kiel kam kürzlich von Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Werner Marnette persönlich.

Darin teilt er mit, dass für den Ausbau der Bundesstraße 5 zwischen Tönning und Husum nun doch mit einer beschleunigten Planung zu rechnen ist. Beim Ausbau der Bahnstrecke Niebüll-Westerland bedauert Marnette die Verzögerung des von der Bahn geplanten Ausbaus im Begegnungsabschnitt Lehnshallig. Dieser soll im kommenden Frühjahr beginnen und zu einer deutlichen Entspannung auf dem Abschnitt führen. Da diese Maßnahme aus Mitteln des Bundes finanziert wird, geht er davon aus, "dass auch die weiteren Stufen des zweigleisigen Ausbaus aus dieser Quelle zu finanzieren sein werden", so Marnette in seinem Antwortschreiben. Die Bahn AG habe als Folgemaßnahme bereits den Ausbau des Bahnhofs Keitum avisiert, für dessen schnellstmögliche Umsetzung sich Marnette ebenso einsetzen werde wie dafür, dass man "auch das Ziel des Gesamtausbaus nicht aus den Augen verlieren" werde.

Eine Antwort, mit der Westerlands Bürgermeisterin vor allem im Hinblick auf die Bahntrasse nicht sonderlich zufrieden ist. "Das ist alles nur Flickwerk und nicht das, wofür wir seit Jahren kämpfen." Ihr fehlt nach wie vor die große Maßnahme zur Schaffung der Zweigleisigkeit. Ihr Fazit: "Uns bleibt wohl nur die Devise steter Tropfen höhlt den Stein."

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erstellt am 10.Nov.2008 | 07:27 Uhr

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