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Sylt : Badetoter identifiziert: 33-jähriger Lkw-Fahrer aus Lettland

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Seine Leiche wurde nackt am Strand gefunden – doch niemand wusste, wer er war. Ein Lette ist beim Schwimmen vor Sylt verunglückt.

Westerland | Der Mann, der vor rund einem Monat an den Westerländer Strand gespült wurde, stammt aus Lettland. Das hat die Polizei Flensburg gestern bekanntgegeben. Die Beamten gehen davon aus, dass der Mann beim Baden verunglückt ist. Bei der Untersuchung der Leiche konnten demnach weder Hinweise auf ein Handeln dritter Personen, noch auf Gewalteinwirkung festgestellt werden.

Die Wasserleiche war am frühen Morgen des 9. Juli von einem 79-jährigen Urlauber am Westerländer Strand gefunden worden. Mit Hilfe eines DNA-Abgleichs konnte der verunglückte Mann nun zweifelsfreie identifiziert werden. Der 33-jährige Lastwagenfahrer ist laut eines Polizeiberichts noch am 29. Juni mit seinem Lkw in Schleswig-Holstein unterwegs gewesen. Von Neumünster aus war er dann vermutlich mit der Bahn nach Sylt gereist.

Am Nachmittag des 1. Juli ist er auf dem Bahngelände der Deutschen Bahn (DB) in Westerland aufgefallen: Hier hatte er sich in einem unerlaubten Bereich aufgehalten und war von den Beamten vom Platz geschickt worden. Noch am Abend des gleichen Tages ging der Lette offensichtlich am Westerländer Strand baden. Teile seiner Kleidung wurden später am Abend im Rahmen einer anderen polizeilichen Ermittlung in der Nähe des späteren Fundorts der Leiche sichergestellt.

Erkundigungen über den Toten, die das Bundeskriminalamt in Lettland unternahm, ergaben, dass dem Letten nahestehende Personen ihn seit mehreren Tagen nicht erreicht hatten. Allerdings sei dies bei dem Lastwagenfahrer nicht außergewöhnlich, teilte die Polizei unter Berufung auf die Angehörigen mit.

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erstellt am 05.Aug.2015 | 05:32 Uhr

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