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Ehrung : Auszeichnung für zwei Sylter Kommunalpolitiker

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Alljährlich ehrt das Land mit der Freiherr-vom-Stein-Gedenkmedaille verdiente Kommunalpolitiker. Dieses Jahr dürfen sich mit Conrad Hansen und Kurt Windolf zwei Sylter freuen.

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erstellt am 28.Okt.2008 | 09:05 Uhr

Sylt/Kiel | Nach vier Jahren ohne Sylter Beteiligung, stehen diesmal gleich zwei Insulaner auf der Liste der Empfänger der Freiherr-vom-Stein-Gedenkmedaille, die das Land Schleswig-Holstein jedes Jahr an verdiente Kommunalpolitiker vergibt. Mit dem Kampener Conrad Hansen (70) und dem Westerländer Kurt Windolf (66) trifft die seit 1957 alljährlich im Oktober vergebene Auszeichnung zwei Männer, die in diesem Jahr mit der Kommunalwahl im Mai von der politischen Bühne abgetreten sind - nach zusammen 70 Jahren als Vertreter der kommunalen Selbstverwaltung.
Windolf nahm die Medaille persönlich entgegen

Während SPD-Mann Kurt Windolf die Medaille gestern in Schleswig persönlich von seinem Parteigenossen und Innenminister Lothar Hay entgegen nahm, wird Conrad Hansen (CDU) sie zu einem späteren Zeitpunkt erhalten, da er gestern verhindert war.

Kurz vor seinem 70. Geburtstag ist Hansen in diesem Jahr als dienstältester Gemeindevertreter der Insel in den politischen Ruhestand gegangen. 40 Jahre lang gehörte er der Gemeindevertretung an, bestimmte die Geschicke Kampens unter anderem als Vorsitzender des Finanzausschusses maßgeblich mit, ohne jemals das Amt des Bürgermeisters auszuüben.
Wegbereiter der kommunalen Selbstverwaltung

Für Kurt Windolf war nach 32 Jahren der Zeitpunkt gekommen, Jüngeren Platz zu machen. Seit 1978 hat er für die SPD entweder in der Westerländer Stadtvertretung oder im Kreistag oder in beiden Parlamenten gesessen, war fünf Jahre lang Erster Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister von Westerland. Zudem war er von 1994 bis 2002 Vorsitzender des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt.

Die Medaille erinnert an den vor 251 Jahren geborenen Reichsfreiherrn Heinrich Friedrich Karl vom Stein, der als einer der Wegbereiter der kommunalen Selbstverwaltung gilt.

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