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Sylter Rundschau

14. Dezember 2017 | 21:51 Uhr

Ausbau der Sylter Verkehrsanbindung

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

von
erstellt am 20.Sep.2013 | 00:33 Uhr

1. Ja, hier sind gesetzliche Änderungen im Mietrecht und im Gesetz über die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) nötig. Niemand soll wegziehen müssen, weil bezahlbarer Wohnraum fehlt. Wohnungen müssen da entstehen, wo sie benötigt werden. Wo Bedarf, etwa für bezahlbaren Wohnraum, besteht, soll der Bund über die BImA seine Flächen und Liegenschaften verbilligt abgeben können. Im Mietrechtsverbesserungsgesetz soll eine Einschränkung der Zweckentfremdung von Wohnraum, etwa für Ferienwohnungen, für Teile der Gemeinde erleichtert werden.

2. Die neuen Verfahren bei der Sandvorspülung und die positiven Ansätze beim Hafen Munkmarsch sind hier zu loben und sollten ausgeweitet werden. Bei Baumaßnahmen in überflutungsgefährdeten Bereichen muss vorgesorgt werden, etwa indem Häuser auf Stelzen oder auf Warften errichtet werden. Die Gemeinschaftsaufgabe Küstenschutz muss um die Aufgabe Anpassung an Klimafolgen (inklusive Schutz des Wattenmeers) und besseren Hochwasserschutz ergänzt werden.


3. In die Verbesserung des Schienenverkehrs über den Hindenburgdamm muss investiert werden. Dies ist entscheidend für die Attraktivität des Tourismusstandorts Sylt. Die Autozugstrecke Niebüll-Westerland sorgt für hohe Einnahmen der Deutschen Bahn, aber das Geld fließt nicht zurück in die Region - im Gegenteil die Gesamtstrecke wird seit Jahrzehnten vernachlässigt. Wir fordern die vollständige Elektrifizierung und die durchgängige Zweigleisigkeit der Strecke. Die Fahrtzeiten Hamburg-Westerland und Hamburg-Dagebüll müssen drastisch verkürzt werden. Wir stehen zu einem maximal dreistreifigen Ausbau der B5, aber Autobahnträumereien können wir nicht unterstützen.


4. Als Kind einer Insel schätze ich es besonders, die Natur auf Sylt zu erleben. Die Dünen, der Ellenbogen und die Brandung sind einfach unvergleichlich. Die vielfältigen Probleme für die Wohnsituation der Einheimischen, die ähnlich und zum Teil noch problematischer sind als auf meiner Heimatinsel Föhr, sind dagegen überhaupt nicht zufriedenstellend und müssen behoben werden.

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